Bernadette Chirac: „Mein Mann ist ein Macho!“

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Bernadette Chirac hat nichts zu Lachen. Ihr Mann Jacques ist ein Macho. Das zumindest erzählt die ehemalige „First Lady“ Frankreichs in den Medien.

Paris - Es scheint eine Legende zu sein, dass französische Männer die Besten in Sachen Liebe sind. Bernadette Chirac beschwerte sich über die Macho-Allüren ihres Mannes Jacques.

Bernadette Chirac, die Frau des französischen Ex- Präsidenten, hat sich über die Macho-Allüren ihres Mannes Jacques beschwert. “Er bleibt ein Mann aus der Region Limousin, der denkt, der Platz der Frau sei stehend hinter dessen Stuhl, um zu dienen“, sagte die 76-Jährige der Zeitschrift “Paris Match“ (Donnerstag). Wenn ihr Mann koche, dann mache er jede Menge Geschirr schmutzig und nörgele, wenn sie ihm nicht schnell genug helfe, erzählte Bernadette Chirac. “Grauenhaft“, meinte sie.

Heute lassen die „First Ladies“ nicht so leicht unterkriegen:

Er könne es auch schlecht vertragen, wenn sie ihn alleinlasse, um ihren eigenen Beschäftigungen nachzugehen. “Manchmal nervte er mich zig Mal am Tag am Telefon“, sagte sie. Zusammen Fernsehen geht auch nicht. “Er fängt an zu philosophieren, so dass ich nicht mehr zuhören kann“, klagte sie. Außerdem sei er der “König des Zappens“ und wolle ständig sehen, was sich auf den anderen Sendern tut. Bernadette hatte ihrem Mann kürzlich zu dessen 77. Geburtstag gemeinsam mit ihrem einzigen Enkel Martin (13) und einem befreundeten Fernsehmoderator einen kleinen Malteser-Hund geschenkt. Die Chiracs hatten sich von ihrem vorigen Schoßhündchen Sumo trennen müssen, weil er nach dem Auszug aus dem Élysée den großen Garten vermisste und bissig wurde. Der neue Hund werde ihn an Sumo erinnern. “Er wird ihn dressieren, es ist sein Hund“, meinte Bernadette. “Außer wenn er raus muss, darum muss ich mich natürlich kümmern.“

dpa

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