Comeback fast gescheitert: Take That wollte sich umbenennen

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Take That wieder vereint (v.li.): Jason Orange, Howard Donald, Mark Owen, Gary Barlow und Robbie Williams.

London - Das Comeback von Take That wäre beinahe gescheitert - nicht an Streitigkeiten in der einstigen Boygroup, sondern an der Idee, ihren Namen zu ändern.

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Die fünf Bandmitglieder hatten geplant, die Gruppe nach Rückkehr von Robbie Williams umzubenennen. Take That hätte dann The English heißen sollen, sagte Williams dem britischen Musikmagazin “Q“. Das Interview, für das Musiker-Kollege Bryan Adams die Fotos gemacht hat, erscheint Dienstag nächster Woche (26. Oktober). Der Start des neuen Take-That-Albums “Progress“ ist für 22. November geplant. Eine Singleauskopplung soll am 14. November erhältlich sein.

Unter dem Namen The English hätte die Gruppe ein Kurz-Comeback für nur eine Platte feiern sollen, so lauteten die Pläne. Der Gedanke sei später wieder fallengelassen worden. Allerdings habe er dazu geführt, freier über neue Arten von Musik nachzudenken und nicht so sehr an die alte Take-That-Linie gebunden zu sein, betonte Williams dem Magazin zufolge. Williams hatte sich 1995 von Take That getrennt und eine Solokarriere gestartet.

Williams früherer Band-interner Rivale Gary Barlow sagte, die Rückkehr von Williams habe die ganze Sache erst interessant gemacht. Nur zu viert eine neue Platte zu machen - das hätte ihn vermutlich gelangweilt. Williams seinerseits hatte nach eigenen Angaben viel mehr Interesse an der Take-That-Wiedervereinigung als an seiner Solokarriere. “Das ist aufregender und fröhlicher“, sagte er dem Magazin.

dpa

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