Aktfotos, schwulenkritische Kommentare, Implantate:

Wirbel um Kaliforniens Schönheitskönigin

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Carrie Prejean - wird ihr der Titel aberkannt?

New York/Los Angeles - Wegen im Internet aufgetauchter Aktfotos und schwulenkritischer Äußerungen könnte die 21-Jährige Carrie Prejean ihren Titel als Miss California verlieren.

Wie die “Los Angeles Times“ am Wochenende berichtete, wollen die Veranstalter des Wettbewerbs am Montag über Prejeans Schicksal entscheiden.

Bei der Endrunde zur Wahl der Miss USA Ende April hatte Prejean für Schlagzeilen gesorgt, als sie sagte, ihrer Meinung nach solle es eine Ehe nur zwischen Mann und Frau geben. Später trat sie mehrfach für eine Organisation auf, die gegen die Homo-Ehe kämpft - möglicherweise ein Bruch ihres Vertrags.

Als zudem noch zwei frühere Fotos von ihr im Internet auftauchten, die sie halbnackt nur mit einem sexy Slip zeigen, begann die Diskussion um ihre mögliche Amtsenthebung. Der Veranstalter des Miss-USA-Wettbewerbs, Donald Trump, will sich am Dienstag zur der Affäre äußern.

Dabei steht der Multimilliardär wegen einer weiteren peinlichen Enthüllung im Zusammenhang mit der frischgebackenen Beauty-Queen selbst bereits in der Kritik: wie eine Sprecherin der Miss-Wahl bestätigte, hatte Trump die Kosten für die Brust-OP von Miss Prejean übernommen. Sechs Wochen bevor ihr das Sieger-Krönchen aufs Haupt gesetzt wurde, hatte sich die schöne Blondine nämlich unters Messer begeben.

"Carrie wollte die Brustimplantate, und die sind bei Schönheitswettbewerben nichts Ungewöhnliches", verteidigte Shanna Moakler, selbst eine Ex-Miss, das Busen-Sponsoring. 

dpa

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