Erfreuliche Aspekte der Unfallstatistik im Kreis überwiegen

2013 weniger Unfälle mit weniger Verletzten

Eschwege. Die Zahl der Verkehrsunfälle im Bereich der Polizeidirektion Werra-Meißner ist im vergangenen Jahr um 123 Unfälle auf einen Tiefstand von 2237 gesunken. Erfreulicherweise sank gleichzeitig auch die Gesamtzahl der verunglückten Personen um 64 auf 372. Mit sieben Verkehrstoten starben drei Menschen weniger als 2012.

Das ist der Kern der Verkehrsunfallstatistik 2013, die gestern von Polizeidirektor Thomas Beck und Pressesprecher Reiner Lingner vorgestellt wurde. Sie mussten über 91 (-15) Schwer- und 274 (-46) Leichtverletzte berichten, die Unfälle mit Kindern sind um einen auf elf gesunken.

Mit 584 sind gut ein Viertel (26,1 Prozent) aller Unfälle Wildunfälle, 67 weniger als 2012. Die sechs häufigsten Unfallursachen sind exakt auch in der Reihenfolge wie im Vorjahr Wenden/Rückwärtsfahren 351 (2012: 286), überhöhte Geschwindigkeit 298 (178), ungenügender Sicherheitsabstand 211 (170), Nichtbeachten der Vorfahrt 161 (147), Alkoholeinfluss 71 (56) und Überholen 64 (29).

Trotz hoher Aufklärungsquote nicht beizukommen ist den Unfallfluchten. 545 sind fünf mehr als im Vorjahr und mit 24,36 Prozent ein knappes Viertel aller Unfälle. Dadurch wird die Schwere aller Unfälle relativiert, denn der größte Teil geschieht auf Parkplätzen mit geringem Sachschaden. Die Reduzierung der Unfallzahlen verteilt sich auf alle vier Zuständigkeitsbereich im Kreis: Eschwege 1115 (2912: 1205), Hessisch Lichtenau 402 (403), Sontra 336 (363), Witzenhausen 384 (389). Die Gleichmäßigkeit der Verteilung im Werra-Meißner-Kreis blieb bestehen. Etwa die Hälfte der Unfälle wurde von der Polizeistation Eschwege bearbeitet, die andere Hälfte von Hessisch Lichtenau, Sontra, Witzenhausen.

Neben den mehr gewordenen Unfallfluchten ist die Zahl der Unfälle unter Alkohol- und Drogeneinfluss die zweite negative Nachricht des Berichtes.  Zum Tage, Seite 2

Von Helmut Mayer

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