Blick in das Gebäude einen Tag vor dem Baustellenfest

Acht WR-Leser waren schon in der Stadthalle

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Engelbert Thielemann erklärt den Besuchern der Stadthalle die Feinheiten neuester Sicherheitsbestimmungen. Das Geländer musste um zehn Zentimeter erhöht werden.

Eschwege. Bevor am heutigen Samstag die Stadthalle allen Eschwegern für einen Baustellenrundgang offen steht, hatten bereits gestern Abend acht Werra-Rundschau-Leser Gelegenheit, einen Blick in das fast fertiggestellte Gebäude zu werfen.

Silvia Schaaf-Dormeier, Ulrich Mell, Anette Hildebrandt und Manfred Beck hatten den exklusiven Rundgang gewonnen und durften jeweils einen Begleiter mitbringen. Bürgermeister Alexander Heppe ließ es sich nicht nehmen, höchstpersönlich durch die Räumlichkeiten zu führen.

Nach dem gut einstündigen Besuch waren die acht Eschweger beeindruckt vom Ergebnis der Sanierung. „Wir haben uns so auf die Stadthalle gefreut; sie ist jetzt schön hell“, sagte Ingrid Beck zu ihren Eindrücken.

„Viel schöner“ sei der Saal jetzt, kommentierte Ulrich Mell mit staunendem Blick auf aufwändige Beleuchtungselemente und den abgeschliffenen und versiegelten Holzboden. „Super gemacht“, zollte Jens Hildebrandt den Handwerkern und Planern Respekt, „das macht richtig Lust auf Veranstaltungen.“

Bevor die Restaurant-Pächter Melanie und Stefan Benning zum Abschluss des Rundganges Kanapees und Erfrischungen servierten, erfuhren die Besucher eine ganze Menge Wissenswertes über die Sanierungsarbeiten, die aus dem Siebziger-Jahre-Bau eine moderne Veranstaltungshalle mit völlig neuer Ausrichtung gemacht haben. Bauamtsleiter Engelbert Thielemann überraschte seine Zuhörer mit zahlreichen Details. So musste beispielsweise das Sicherheitsgeländer um die hochfahrbaren Ränge um zehn Zentimeter erhöht werden, weil die heutigen Sicherheitsbestimmungen die zehn Zentimeter mehr im Vergleich zu den Verordnungen aus den siebziger Jahren vorsehen.

Um lediglich 200 000 Euro sei der eigentliche Bau teurer geworden als veranschlagt und koste jetzt 5,7 Millionen Euro, so Bürgermeister Heppe.

Von Harald Sagawe

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