Keine weiteren Verzögerungen: Eschweger Marktplatz soll Ende April fertig sein

Arbeiten im Zeitplan

Die Handwerker pflastern die große Freifläche vor dem Rathaus. Inzwischen sind auch die verchromten Abluftrohre für den Transformator der Stadtwerke unter dem Marktplatz montiert. Foto: Sagawe

Eschwege. Der Marktplatz in Eschwege wird rechtzeitig fertig. Es gibt keine weiteren Verzögerungen. Das bekräftigte Kreisstadt-Bürgermeister Alexander Heppe gestern auf Anfrage der Werra-Rundschau. „Wir sind im Zeitplan, und ich gehe davon aus, dass der Marktplatz am 30. April fertig ist“, sagte Heppe.

Sicherlich werde es dann noch Restarbeiten geben, so die Einschränkung aus dem Rathaus. Die Bauarbeiten als solches seinen aber planmäßig abgeschlossen, so der Bürgermeister, der davon ausgeht, dass im Mai beispielsweise noch Bänke aufgestellt werden. Heppe rechnet außerdem damit, dass die Bepflanzung in diesem Frühjahr erfolgt.

Verschoben wurde inzwischen allerdings das für den 12. Mai geplante Marktplatzfest, das vom anliegenden Handel und vom Stadtmarketing organisiert wird.

Nach Angaben von Stadtmanager Wolf-Dietrich von Verschuer soll ein späterer Termin kurzfristig festgelegt werden. Wann das sein werde, könne er noch nicht sagen. „Wir werden dann wohl einen Samstag wählen, damit die Geschäfte auch geöffnet haben können“, rückt der Stadtmanager von den bisherigen Plänen ab, die einen Sonntag für die feierliche Einweihung vorgesehen hatten. Von Verschuer gefällt der neue Marktplatz.

Es steht mehr Platz zur Verfügung als vor dem Umbau.

„Wunderbar“, sagte er zu dem, was schon zu erkennen sei. „Jetzt müssen wir noch sehen, wo die Bäume hin kommen“, so von Verschuer. Das sei entscheidend für die verschiedenen Veranstaltungen mit Platzbedarf, beispielsweise den Hüttenzauber. Der Stadtmanager geht aber davon aus, dass trotz der umfangreichen Außenbestuhlung der anliegenden Gastronomie eine großzügigere Fläche entsteht. Von Verschuer: „Es steht mehr Platz zur Verfügung als vor dem Umbau. Das ist neu.“

Am Marktplatz gibt es mindestens zwanzig gewerbliche Anlieger. Die hatten in den zurückliegenden Wochen und Monaten einiges auszuhalten. Zeitweise seien nicht einmal die Anlieferer bis zu den Einzelhandelsgeschäften gekommen. Ware habe andererorts auf kleinere Fahrzeuge umgeladen werden müssen, war zu hören.

Von Harald Sagawe

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