Attraktiv wie noch nie

Johannisfest: Rummelplatz lockt an fünf Tagen mit spektakulärem Angebot

Zufrieden mit dem Angebot: Organisationschef Uwe Gondermann (links) und Bürgermeister Alexander Heppe präsentieren den Rummelplatz mit zahlreichen Attraktionen. Foto: Sagawe

Eschwege. An einer 55 Meter hohen Säule gleiten die bis zu 24 Fahrgäste in den Himmel über Eschwege und genießen in zweisitzigen Gondeln die Karussellfahrt über den Dächern der Kreisstadt.

„Sky Dance“ heißt das Fahrgeschäft, das beim Johannisfest Anfang Juli zu den Attraktionen auf dem Rummelplatz zählt.

„Ich habe in jedem Jahr das Gefühl, dass wir immer noch einen drauf setzen“, sagt Organisationschef Uwe Gondermann, „aber 2016 ist uns der Festplatz besonders gut gelungen.“ Aus 300 Bewerbern hat die Kreisstadt knapp 80 Fahrgeschäfte, gastronomische Anbieter sowie Lauf- und Spielgeschäfte für das fünftägige Spektakel vom 30. Juni bis zum 4. Juli ausgewählt.

Allein elf Betreiber von Autoscootern haben sich um einen Stellplatz auf dem Johannisfestrummel beworben. Die fünf attraktivsten Angebote wurden in einer Vorauswahl ermittelt. Den Zuschlag bekommt, wer Ende des Monats den Losentscheid gewinnt.

Beliebte Schausteller aus den vergangenen Jahren haben Flächen auf dem Werdchen gebucht, und die Eschweger dürfen sich auf einige neue Attraktionen freuen. „Wichtig ist, dass das Angebot frisch bleibt und überrascht“, so Bürgermeister Alexander Heppe.

„Wir haben die größte Geisterbahn, die zu bekommen ist, in Eschwege“, kündigt Gondermann Gruselspaß auf höchstem Niveau an. Auf vier Ebenen begegnen die Besucher den Schreckgespenstern dieser Welt. Ganz neu und erst seit einem Jahr auf Tour ist der Chaos-Airport, ein Familienangebot mit Kletterturm, Rollrad, Spiegelpalast und anderen Attraktionen. Ein ganzer Abschnitt auf dem Rummelplatz spricht die jüngsten Besucher an: Neben dem klassischen Piratenboot gibt es einen Kinderspielplatz in Festplatzaufmachung, einen Kanu-Park für die jüngsten Besucher, „Wild Amazonas“ nennt sich eine Dschungellandschaft. Statt an der traditionellen Fischbude werden Meeresfrüchte in diesem Jahr in einem zwölf Meter hohen Leuchtturm verkauft.

Mit der Ausdehnung der Öffnungszeiten um zwei Tage ist der Eschweger Rummel auch für die Schausteller mit den besonders aufwändigen Fahrgeschäften attraktiv geworden. Erstmals ist in diesem Jahr am Donnerstagabend (ab 18 Uhr) und am Freitag (15 bis 21 Uhr) geöffnet. „Wir wollen keine Konkurrenz zur Innenstadt, sondern die Attraktivität des Freitags erhöhen“, sagt Heppe. Das sei der Versuch, das Johannisfest zu erweitern.

Von Harald Sagawe

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