Ausgedehnte Öffnungszeiten: Morgens früher, abends länger

Auch am Samstag ins Eschweger Rathaus

Eschwege. Die Öffnungszeiten des Eschweger Rathauses sollen besucherfreundlicher werden. Die Koalitionäre von CDU, FWG und FDP wollen publikumsrelevante Behördenräume morgens früher öffnen, abends später schließen und auch an Samstagen den Besuch des Rathauses ermöglichen, wenn Bedarf daran besteht.

„Der Magistrat wird beauftragt, in einem Pilotprojekt die Öffnungszeiten von Einwohnermeldeamt, Standesamt und Infozentrale so zu erweitern, dass auch Bürger, die ihren Arbeitsplatz nicht in Eschwege haben, diese nutzen können, ohne Urlaub nehmen zu müssen“, heißt es in einem Antrag der Fraktionsvorsitzenden Stefan Schneider (CDU), Andreas Hölzel (FWG) und Manfred Lister (FDP).

Während einer Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am kommenden Donnerstag im Rathaussaal steht der Antrag der Koalitions-Fraktionen zur Diskussion. Im Rahmen des Pilotprojektes soll geprüft und erprobt werden, ob Bedarf an zeitlich ausgedehntem Service besteht, beispielsweise mit einem zweiten langen Behördentag, einem Behördentag mit Öffnungszeiten schon ab 7 Uhr und auch mit der Öffnung des Rathauses an Samstagen.

„Ein beträchtlicher Teil der Eschweger Bevölkerung arbeitet außerhalb der Kreisstadt und hat keine Möglichkeit, zu den regulären Öffnungszeiten das Einwohnermeldeamt, das Standesamt oder die Infozentrale aufzusuchen“, argumentieren Schneider, Hölzel und Lister. Einen Beleg dafür sehen die Partner in der „augenscheinlich sehr guten Nachfrage am sogenannten langen Donnerstag“. Kunden würden bis weit nach den offiziellen Schlusszeiten bedient. Mit der Samstagsöffnung sollen die oftmals nachgefragten Trauungen an diesen Tagen ermöglicht werden. Ein weiterer Prüfauftrag: Möglichst viele Dienstleistungen in einem Bürgerbüro zu bündeln und die Service-Ebene des Rathauses entsprechend zu gestalten. Seite 3, Zum Tage

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