Markt in Eschwege wird mit acht Gleditschien beflanzt - Ruhebänke sind montiert

Bäume flankieren Platz

Mit vereinten Kräften: Die Gleditschien bilden eine ovale, buschige Krone.

Eschwege. Bürgermeister Alexander Heppe erklärte den gestrigen Mittwoch kurzerhand zum Tag des Baumes. Am Vormittag wurden auf dem neu gestalteten Marktplatz der Kreisstadt Eschwege acht Gleditschien - Lederhülsenbäume - eingesetzt, anschließend begannen die Pflanzarbeiten auf dem Hospitalplatz.

Die Pflasterarbeiten auf dem großen Platz vor der historischen Fachwerkkulisse sind weit fortgeschritten. Inzwischen sind auch schon die ersten Ruhebänke montiert. Einen gemütlichen Sitzplatz finden die Stadtbesucher allerdings trotz des frühlingshaften Wetters in dieser malerischen Umgebung noch nicht. Die Bänke sind noch in Schutzfolie gehüllt, und den Platz halten die Baufirmen nach wie vor abgesperrt, weil die Arbeiten noch nicht abgeschlossen sind.

Immerhin ist inzwischen gut zu sehen, wie der Platz einmal aussehen wird, wenn er vom nächsten Monat an - der Zeitplan sieht die Eröffnung im Mai vor - genutzt werden kann. Der obere Teil vor dem Rathaus wird dann ganz allein den Fußgängern gehören. Großzügige Freiflächen laden zum Flanieren und zum Verweilen ein. Die Besucher der anliegenden Gaststätten haben freien Blick auf die altstädtische Umgebung, ohne dass Kraftfahrzeuge die Idylle stören.

Weiter unten in Richtung Marktkirche dürfen auch Autos gefahren und abgestellt werden. Die Parkflächen entstehen zwischen den vier Baumpaaren.

Ursprünglich sollte der Marktplatz schon vor dem Winter fertig sein. Die Arbeiten konnten allerdings nicht abgeschlossen werden, weil die Pflastersteine mit Verzögerung geliefert wurden und weil die Stadtwerke zeit- und kostenaufwändig unvorhergesehen eine neue Trafostation unterirdisch einbauen mussten.

Von Harald Sagawe

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