Bilanz für das Jahr 2015 in Eschwege präsentiert

VR-Bank Werra-Meißner legt eins der besten Ergebnisse ihrer Geschichte vor

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Stellten ein gutes Ergebnis vor: Stefan Fross (links) und Uwe Linnenkohl. 

Eschwege. Die VR-Bank Werra-Meißner hat das Jahr 2015 mit einem Spitzenresultat abgeschlossen und ist mit der Entwicklung in den ersten Monaten dieses Jahres ebenfalls hochzufrieden. „Wir haben eines der besten Ergebnisse in der Geschichte der Bank erreicht“, sagen die Vorstände Stefan Fross und Uwe Linnenkohl.

Am Donnerstag legte das Führungsduo in Eschwege die Bilanz für vergangenes Jahr vor. Die Bilanzsumme: 1,15 Milliarden Euro. Das Kreditvolumen ist um 42 Millionen Euro gewachsen. Das Betriebsergebnis vor Bewertung erreicht 2015 fast 9,2 Millionen Euro. Die Kundenentwicklung ist auf hohem Niveau stabil. Die Vertreterversammlung der Bank stimmte der Gewinnverteilung zu, die eine Dividende von vier Prozent und zusätzlich eine Bonuszahlung von einem halben Prozent vorsieht. Neben den Genossenschafts-Mitgliedern profitieren auch die Mitarbeiter des Kreditinstituts von der guten Entwicklung. „Alle Beschäftigten bekommen einen Bonus“, sagt Fross. Darüber hinaus wird das Kapital der VR-Bank-Stiftung um 80 000 Euro aufgestockt. „Wir werden auch in Zukunft gute Ergebnisse erzielen“, kündigt Fross an. „Das erreichen wir aber nicht durch Abwarten“, so Linnenkohl, „da werden einige Stellschrauben zu drehen sein.“ Die Filialstruktur ist ein Arbeitsfeld. Dabei gehe es nicht um die Schließung von Geschäftsstellen, sondern um die kundenorientierte Ausstattung. Innerbetriebliche Strukturen und Produktabläufe gelte es zu optimieren. Ein Beispiel: Kreditentscheidungen sollen schneller getroffen werden. „Wir haben unseren Mitgliedern deutlich gesagt, dass die Bank vor Herausforderungen steht, aber auch betont, dass wir die bewältigen werden“, so die Vorstände. Zu diesen Herausforderungen zählen neben dem niedrigen Zinsniveau und zunehmender Regulierung durch die Aufsichtsbehörden auch Fusionsbestrebungen.

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