Grundsteinlegung  für 42 Wohnungen mit unterschiedlicher Größe 

Barrierefreies Wohnen in Eschwege: Awo investiert sechs Millionen

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Grundsteinlegung: Geschäftsführer Michael Schmidt (Dritter von links) legt die Dokumentenrolle in den Grundstein. Mit dabei: (von links) Erster Stadtrat Reiner Brill, Kreisbeigeordneter Karl-Heinz Schäfer, Architekt Alexander Felde, Bürgermeister Alexander Heppe, Einrichtungsleiter Christian Heller und Sparkassenvorstand Marc Semmel. 

Eschwege. Fast sechs Millionen Euro investiert die Arbeiterwohlfahrt (Awo) in die barrierefreie Wohnanlage an der Cyriakusstraße in Eschwege. Am Mittwoch war Grundsteinlegung.

42 Wohnungen unterschiedlicher Größe entstehen dort. Etwa 80 potenzielle Mieter haben bereits Interesse angemeldet. Im Grundstein eingelassen ist eine Dokumentenrolle, unter anderem mit der Werra-Rundschau vom Mittwoch und einigen Münzen.

„Hier entsteht ein wahres Juwel, ein Prunkstück“, sagte Eschweges Bürgermeister Alexander Heppe, „ich danke der Arbeiterwohlfahrt für den Mut, dieses Projekt anzufassen und damit eine Angebotslücke zu schließen.“

Die Wohnungen werden zwischen gut 50 und über 80 Quadratmeter groß sein. Geplant sind Zwei- und Drei-Zimmer-Wohnungen, die alle mit Balkon oder Terrasse ausgestattet werden. „Geplant ist ein Gemeinschaftsraum für die Mieter, aber auch für die Öffentlichkeit“, kündigte Michael Schmidt, Geschäftsführer der Arbeiterwohlfahrt Nordhessen, an. Im Frühjahr 2017 soll der Gebäudekomplex von den Senioren bezogen werden können. „Wir sprechen Mieter an, die Barrierefreiheit auch benötigen“, so Schmidt.

Mieter haben freie Wahl unter den Diensten

Neben dem eigentlichen Wohnen bietet die Awo auch eine Reihe von Serviceleistungen an. Das reicht von einfachen hauswirtschaftlichen Diensten bis zur kompletten Pflege. „Natürlich haben unsere Mieter die freie Wahl unter den Diensten“, so Schmidt.

Nach Angaben von Architekt Alexander Felde beträgt der umbaute Raum insgesamt 15 000 Kubikmeter. Die Gesamtfläche ist 4700 Quadratmeter groß, die Nutzfläche liegt bei gut 4000 Quadratmeter.

Die Barrierefreiheit geht über die Mindestanforderungen weit hinaus. Statt der zulässigen Schwellenhöhe von zwei Zentimetern gibt es diese Art der Hindernisse in dem Gebäudekomplex gar nicht.

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