Eschwege: Jetzt rollt der Verkehr wieder zwischen Leimentor und Schlossplatzkreuzung

An den Anlagen:Baustelle pünktlich beendet

+
Weit und breit einmalig dürfte die sogenannte Wurzelbrücke für den neuen Radweg an den Unteren Anlagen sein.

Eschwege. Die Auftraggeber und die am Bau beteiligten Firmen haben Wort gehalten. Die Straße von der Humboldtkreuzung über das Leimentor bis zur Schlossplatzkreuzung ist pünktlich fertig geworden.

Die offizielle Einweihung erfolgt zwar erst am 22. November, aber seit gestern fließt der Verkehr wieder in den Unteren Anlagen. Die ersten beiden Abschnitte der 650 Meter langen Baustelle von der Humboldtschule bis zum Leimen-tor und von dort zum Abzweig Untere Friedenstraße sind schon seit einigen Wochen für den Verkehr freigegeben. Drei Bauherren waren es mit dem Land Hessen, der Stadt Eschwege und den Stadtwerken, finanziert wurde das 2,2 Millionen Euro teure Projekt vom Land mit 900 000 Euro, 1,3 Millionen Euro teilen sich die Stadt und die Stadtwerke.

Kernstück ist der Umbau der Leimentorkreuzung zum Kreisverkehr, dem nunmehr dritten in Eschwege.

Während die Fahrbahnerneuerung für die Verkehrsteilnehmer spür- und sichtbar ist, ist auch viel Geld in der Erde verschwunden. Die Versorgungsleitungen für Wasser, Gas und Strom wurden ebenso erneuert wie der Abwasserkanal. Bei der Gelegenheit gab es auch gleich eine neue Straßenbeleuchtung und die Gehwege wurden auf Vordermann gebracht. Getrennt davon gibt es auf der Seite zu den Anlagen erstmals einen Radweg mit einer kleinen, aber spektakulären Brücke. Das ist eine Wurzelbrücke, weiß Bürgermeister Alexander Heppe, die einen alten, wertvollen Baum schützt. Dessen Fällung, die Wurzelentfernung und ein frostsicheres Fundament an dieser Stelle wären genau so teuer gekommen, deshalb haben sich die Beteiligten für die Brückenvariante entschieden.

Heppe freut sich über das Ende der eineinhalb Jahre währenden Baustelle, die anderen Straßen vermehrtes Verkehrsaufkommen bereitet hat, und dankt den Anwohnern für ihr Verständnis. Neue attraktive Parkplätze seien entstanden und mit dem Kreisverkehr werde eine unfallträchtige Kreuzung entschärft und sicherer. (hm)

Kommentare