Berufs- und Bildungsmesse informiert Schüler über vielfältige Möglichkeiten

Informierten sich über die Gesundheits- und Krankenpflegeausbildung: die Freundinnen Celina Täuscher und Nina Hugo. Foto:  Kaiser

Eschwege. Über die passende Ausbildung oder das richtige Studium konnten sich am Samstagvormittag Schüler in den Beruflichen Schulen Eschwege informieren. Dort fand zum 14. Mal die Berufs- und Bildungsmesse statt.

Am Eingang warb die Kreishandwerkerschaft für eine Ausbildung im handwerklichen Bereich. Interessierte konnten sich am Teufelsknoten probieren und das Modell auseinander- und wieder zusammenbauen, um die räumliche Vorstellungskraft zu testen. In der Metallwerkstatt konnte aus einzelnen vorgeschnittenen Teilen eine eigene Spardose gefertigt werden.

„Wir wollen das Handwerk wieder interessant machen“, erklärte Barbara Funke von der Kreishandwerkerschaft. „Nicht jeder ist für einen Bürojob gemacht“, betonten Tischlerobermeister Martin Füllgraf und seine Kollegen Horst Rehbein, Obermeister der Metallinnung, und Stefan Laubach, Obermeister der Maler.

Auch die Jugendförderung war auf der Ausbildungsmesse vertreten, am Stand informierten Nathalie Rehbaum, Karoline Wollek und Sophie Link über die Ausbildung zum Betreuer auf Jugendfreizeiten oder bei Ferienspielen. „Es bringt persönlich sehr viel und die Arbeit mit den Kindern macht eine Menge Spaß“, erzählte Wollek, die seit sechs Jahren dabei ist.

Am Stand des Instituts für Gesundheits- und Krankenpflegeausbildung (IfGK) ließen sich die Freundinnen Celina Täuscher und Nina Hugo von Ralf Wessel beraten. Beide sind derzeit in der zehnten Klasse und nutzten die Messe, um sich über die verschiedenen Möglichkeiten nach dem Abschluss zu informieren. „Wir sind noch nicht sicher, ob wir eine Ausbildung machen oder weiter zur Schule gehen werden“, berichteten sie. Die Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger dauert drei Jahre und bietet vielseitige Einblick in alle Bereiche, je nach Schulabschluss können die Auszubildenden parallel dual studieren.

Informationen rund um die Ausbildungen zum Werkzeugmechaniker oder zum Verfahrensmechaniker Kunststoff- und Kautschuktechnik in der Fachrichtung Formteile gab es am Stand einer Firma aus Sontra, aber auch eine Lehre zur Industriekauffrau oder zum Industriekaufmann bietet das Unternehmen an. Interessierte konnten sich Formteile ansehen und die eigenen Fertigkeiten an kleinen Tests ausprobieren.

Zahlreiche Firmen präsentierten sich auf der Berufs- und Bildungsmesse und gaben einen Einblick in ihre Arbeit. Aber auch über die Möglichkeiten eines Freiwilligen Sozialen Jahres, Abitur an den Beruflichen Schulen oder Auslandsaufenthalte konnten sich Schüler während der Messe informieren.

Von Selina Kaiser

Berufs- und Freiwilligenmesse informiert Schüler

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