Gefahr am Abend

Vorsicht, rutschig! Wetterdienst warnt vor Blitzeis

Der Winter zeigt mit Blitzeis im Westen und Schnee im Osten noch einmal, was er drauf hat. Doch in den nächsten Tagen wird es deutlich milder. Selbst zweistellige Werte sind wieder drin - und bis in höhere Lagen setzt Tauwetter ein.

Dem Winter geht in Deutschland erst einmal die Puste aus. Es wird in den nächsten Tage deutlich milder, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Freitag mitteilte. Doch davor drohte es noch einmal gefährlich zu werden: Die von Freitag an im Westen in Regen übergehenden Niederschläge können auf dem gefrorenem Boden zu gefährlichem Blitzeis werden.

Wegen des erwarteten Blitzeises wird die WR am Freitag früher gedruckt - damit auch am Samstag alle Abonnenten zuverlässig ihre Zeitung erhalten. Hier alle Infos dazu.

Der Samstag wird nach der DWD-Prognose durchwachsen: Im Westen bleibt es weitgehend trocken, im Osten fällt am Vormittag noch Schnee oder gefrierender Regen. Dort muss weiter mit Glätte gerechnet werden. Am Sonntag bringt Tief "Judith" neue Regenfälle. Die Schneefallgrenze liegt immer höher, Nachtfröste werden seltener.

Trüb beginnt die neue Woche: Es gebe Niederschläge, die Sonne mache sich rar, hieß es weiter. Selbst in höheren Lagen geht der Schnee demnach am Mittwoch in Regen über, auch dort ist mit Tauwetter zu rechnen. Die Temperaturen liegen zwischen 3 und 9 Grad, im Westen werden sogar oft wieder zweistellige Werte erreicht.

Damit ende "die erste gesamtdeutsche winterliche Episode des Winters", erklärt Simon Trippler vom DWD. Die Westwind-Wetterlage mit der Zufuhr milder Luft scheine sich in der kommenden Woche fortzusetzen. Wahrscheinlich werde der Winter nun eine längere Pause machen.

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