Schüler der Anne-Frank-Schule nahmen an „Exiting-physics 2013“ in Wuppertal teil

Brücke made in Eschwege

Brückenbauer und Teilchenbeschleuniger: Physiklehrer Klaus Hild präsentiert mit seinen Schülern aus der 10a die Papierbrücke und das Tennisballkatapult, mit dem die Schüler an dem Physikwettkampf teilnahmen. Foto: W. Skupio

Eschwege. Eine ultraleichte Papierbrücke bauen, die bei einer Länge von einem Meter ein Kilogramm Belastung aushält und von einer Modelleisenbahn befahren werden kann.

Das war nur eine Aufgabe der „Exiting-physics 2013“ in Wuppertal, einer Art Physikolympiade für Schüler, an der auch Schüler der Eschweger Anne-Frank-Schule (AFS) teilnahmen. „Schon im letzten Jahr habe ich eine Gruppe bei diesem Wettkampf betreut“, erzählt Physiklehrer Klaus Hild. „Als die Schüler auf mich zukamen, und mich um Betreuung baten, habe ich sofort eingewilligt. Der Förderverein hat auch gleich zugesagt, die Geldmittel für die Fahrt nach Wuppertal bereitzustellen“, Nur zwei Wochen blieben den Schülern Helena Pfingst, Jan Hupfeld, Matthias Eyrich, Josephine Ruhland, Felix Wolf und Jannik Fitz nach der Anmeldung, um die gestellten Aufgaben zu lösen.

Denn außer der Brücke sollte noch ein Teilchenbeschleuniger in Form eines Tennisballkatapults gebaut werden. „Dabei kam es auf echte Physik an. Die Schüler mussten den Katapultwinkel und die Anfangsgeschwindigkeit des Balls berücksichtigen“, erklärt Hild. Im Wettkampf ging es dann darum, möglichst genau eine Dosenpyramide zu treffen. Entfernung und genaue Position des Ziels zum Katapult waren vorher unbekannt, so dass tatsächlich nur Berechnung und Probeschüsse zum Erfolg führen konnten.

Am Ende verfehlte die Gruppe die oberen drei Plätze knapp. Die Brücke hielt aber ganze vier Kilogramm und die Professoren lobten die Konstruktion, so dass sich die Eschweger Hoffnung auf den vierten Platz machen, der noch bekanntgegeben wird.

Von Wolfram Skupio

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