Heppe: Antrag von SPD und Grünen zu Humboldtkreuzung nicht notwendig, aber unschädlich

Bürgermeister: Kreisel schon längst geplant

Eschwege. Der Antrag von SPD und Grünen zur Einrichtung eines Kreisverkehrs auf der Humboldtkreuzung in Eschwege ist nach Auffassung von Bürgermeister Alexander Heppe (SPD) nicht notwendig, schadet aber auch nicht. „Die Stadtplanung und Heppe als Baudezernent sind längst damit befasst, aber wir freuen uns auch über die unerwartete Unterstützung aus der Politik“, sagte Heppe gestern. Eine zusätzliche politische Willensbekundung schade überhaupt nicht, sondern bekräftigte den von der Verwaltung eingeschlagenen Weg und gebe Rückenwind für die anstehenden Verhandlungen.

Nach Angaben Heppes arbeiten das städtische Bauamt und Fachplaner seit Monaten an Alternativen für die problematische Kreuzung.

Bereits im vorvergangenen Jahr habe es erste Überlegungen und Vorplanungen gegeben, im Bereich der Humboldtkreuzung eine Kreisellösung zu finden, so Heppe. In Vorbereitung der Verzahnung von Werra und Stadt wurde im Juni eine umfassende Ergänzungsstudie vorgelegt, die sich ausschließlich mit der Kreuzung befasst. Heppe: „Darin wird neben acht weiteren Lösungsvorschlägen unter anderem auch ein sogenannter Kleiner Kreisverkehrsplatz vorgeschlagen, der zwar leistungsfähig genug, jedoch aufgrund der räumlichen Rahmenbedingungen nur mit minimalen Abmessungen realisiert werden könnte.“ Heppe favorisiert diese Lösung, die in der Planungen inzwischen weiter verfeinert worden sei. Wichtig sei jedoch bei allen Überlegungen, so Heppe, dass die Belange der Kinder, die die Alexander-von-Humboldt-Schule besuchen, bei den Planungen nicht außer Acht gelassen würden.

In Eschwege gibt es mittlerweile drei Kreisel.

Von Harald Sagawe

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