Heppe und Brill reden mit Umweltministerin Priska Hinz

Werratalsee Thema in Wiesbaden

Problemfall Werratalsee: Die Bürgermeister Gerhold Brill (Meinhard) und Alexander Heppe (Eschwege) erläutern Umweltministerin Priska Hinz (vorn, von links) in Gegenwart der Landtagsabgeordneten (hinten, von links) Sigrid Erfurth (Bündnis 90/Die Grünen) und Dirk Landau (CDU) die Probleme mit dem Werratalsee. Foto: privat

Eschwege. Der Werratalsee ist auch Gesprächsstoff in Wiesbaden: Umweltministerin Priska Hinz hat sich mit den Bürgermeistern aus Eschwege und Meinhard getroffen.

„Wir haben zwei klare Aussagen aus diesem Termin mitgenommen“, resümiert Eschweges Bürgermeister Alexander Heppe (CDU) nach einem Gespräch mit der hessischen Umweltministerin Priska Hinz (Bündnis 90/Die Grünen) über den Werratalsee, an dem auch sein Meinharder Amtskollege Gerhold Brill (SPD) teilnahm. Heppe: „Zum Ersten sind wir beim Ministerium auf offene Ohren gestoßen, was unsere Idee der Einsetzung einer Expertengruppe für weitere Verbesserung der Wasserqualität des Sees angeht; die Ministerin hat uns hierzu die Unterstützung des Landes zugesichert.“ Zum Zweiten sei sehr deutlich erklärt worden, dass das Ministerium eine Erhöhung des Wasserspiegels nicht für genehmigungsfähig hält.

„Das Ministerium hat darauf verwiesen, wie wichtig der Werratalsee beim jüngsten Rekordhochwasser im Jahre 2013 für die Unterlieger der Werra gewesen ist“, berichtet Bürgermeister Heppe nach dem Gespräch in Wiesbaden. „Weiter nehmen wir mit, dass das Land ein hohes Interesse an einem gesunden Werratalsee hat und wir mit unseren Wünschen und Vorstellungen das Gefühl hatten, ernst genommen und unterstützt zu werden“, sagt der Bürgermeister weiter. Und Meinhards Bürgermeister Brill ergänzt unter Hinweis auf die getroffenen Vereinbarungen: „Wir haben verabredet, das Umweltministerium auch über die Zwischenschritte der in Erstellung befindlichen interkommunalen Hochwasserstudie in Kenntnis zu setzen.“ Eschwege und Witzenhausen würden so das Land auf dem gleichen Kenntnisstand halten, den sie selbst auch hätten, weil ein abgestimmtes Vorgehen aller Ebenen bei der Gesamtbetrachtung des Flussgebiets der Werra allen Anrainern nutze.

Erfreut zeigte sich die Ministerin, als Bürgermeister Brill ihr gegenüber erklärte, dass seine Gemeinde die Kanalsanierung in Schwebda in diesem Jahr beendet haben wird und welch ein Kraftakt das für eine verhältnismäßig kleine und eher finanzschwache Gemeinde sei.

Der heimische CDU-.Landtagsabgeordnete Dirk Landau, der auch Mitglied des Umweltausschusses ist, und die ebenfalls anwesende Grünen-Abgeordnete Sigrid Erfurth (Eschwege-Witzenhausen) sagten zu, die Kreisstadt und die Gemeinde Meinhard bei ihren Bemühungen zu unterstützen. (red)

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