Dammabdichtung soll den Werratalsee retten

Eschwege. Mehr als 60 Prozent des Phosphateintrags in den Werratalsee würden verhindert, wenn aus der Werra dieser Schadstoffe nicht länger in den See gelangen könnten.

Das hat eine Studie ergeben. Jetzt hat die Kreisstadt Eschwege ein Planungsbüro beauftragt zu untersuchen, ob es möglich ist, den Damm zwischen Fluss und See gegen die Nährstofffracht abzudichten, die hauptursächlich für die massenhafte Entwicklung der Cyanobakterien in dem Gewässer ist.

Neue Techniken erlauben, deutlich leichtere Spundwände aus hochwertigem Kunststoff in dem Damm zu versenken, ohne dass großer Erdaushub erforderlich wäre. Die bisherigen Methoden erforderten schweres Gerät und Betonarbeiten. Dafür schien der Damm nicht die nötige Stabilität zu haben.

Die Gutachter sollen feststellen, ob das Vorhaben technisch umsetzbar und wirksam ist. Der Damm zwischen Werra und See hat eine Länge von 1,7 Kilometern. Die Spundwände müssten bis in eine Tiefe zwischen acht und zehn Metern versenkt werden.

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