Dennis Tröger, Anna Rochlitzer und Hannelore Eschstruth kommen zum Service - Sitzt die Frisur noch?

Service im Salon Fissmann: Experte für Behandlungen bei Zweithaar

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Nach einem ausführlichen Beratungsgespräch beginnt die Arbeit des Zweithaarspezialisten.

Als Dennis Tröger zum ersten Service-Termin im Salon Fissmann eintrifft, achtet Udo Fissmann besonders auf dessen Frisur. „Er trägt die Haare aus dem Gesicht, das zeigt, dass er sich wohl fühlt“, stellt er zufrieden fest.

Dennis Tröger strahlt

Und tatsächlich strahlt Tröger als Antwort auf die Frage, wie es ihm mit seinem Haarteil in den letzen vier Wochen ergangen sei. „Ich bin sehr zufrieden. Meine Haare, die eigenen und die dazugekommenen, sitzen perfekt, sie sind pflegeleicht, ich habe null zusätzlichen Aufwand, das Styling machte mir ja schon immer Spaß, jetzt hält die Frisur endlich wieder und das bei jedem Wetter“, berichtet er. „Von Kollegen und Bekannten habe ich positive Resonanz auf mein volleres Haar erhalten. Es kam kein dummer Spruch, womit ich eigentlich ein bisschen gerechnet hatte.“

Fissmann klärt ihn auf, dass er Glück habe, nicht alle kämen nach vier Wochen so positiv zurück in den Salon. Einige wenige Zweithaarträger melden sich gar schon nach einer Woche, weil sich beispielsweise der Kleber löst. Tröger erhält dann ein großes Lob für die gute Pflege seines Haarteils. Er hat sich vorbildlich an die Pflegeanweisungen gehalten und dadurch keinen der typischen Fehler gemacht. Zu vorsichtiges Durchkämmen, die falsche Anwendung der Pflegeprodukte, an den Haaren zupfen, sich mit feuchten Haaren hinlegen oder Hut oder Kappe tragen tun dem Zweithaar nicht gut. Eine gute Handhabung dagegen beschert dem Zweithaar eine fast doppelt so lange Lebensdauer.

Nach dem ausführlichen Gespräch beginnt die Arbeit des Zweithaarspezialisten: Das Haarteil wird mit Hilfe von Lösungsmittel vom Kopf abgelöst, anschließend tiefengereinigt und mit Spezialshampoo auf die erneute Befestigung vorbereitet. Trögers Kopfhaut wird mit einem Peeling behandelt, seine eigenen Haare unter dem Haarteil sind gewachsen, sie müssen rasiert werden. Er erhält eine Haarwäsche und einen -schnitt wie bei einem normalen Frisör- Besuch. Dann muss das Haarteil erneut befestigt werden. Heute will Fissmann einen neuen Kleber ausprobieren, denn seine Erfahrung zeigt, dass nicht jeder Kleber bei jedem Menschen gleich gut hält. „Beim ersten Mal haben wir schon einen guten Griff gemacht, mal sehen, wie es diesmal funktioniert.“ Fissmann ist selbst neugierig. Nach einer Woche stellt es sich heraus. Tröger hatte ein Fläschchen Kleber mitbekommen und damit sein Haarteil zunächst wieder angebracht, aber jetzt muss der Fachmann noch einmal Hand anlegen. „Das ist der Vorteil, wenn man den Spezialisten vor Ort hat. Man kann jederzeit zu uns kommen, wenn es kurzfristig Probleme gibt. Wir helfen gern weiter, das gehört zu unserem Service“, erläutert Fissmann.

Sorgenkind Anna Rochlitzer

„Anna Rochlitzer ist unser Sorgenkind, aber mit der heute neu angewandten Befestigungstechnik bekommen wir auch ihr Zweithaar in den Griff“, erläutert Udo Fissmann beim bereits zweiten Servicetermin mit der jungen Frau. Vier Wochen nach Rochlitzers erster Haarintegration erschien sie etwas geknickt zum ersten Servicetermin. Die Haarintegration war mit der Microbondings- Methode befestigt worden und hatte bereits nach einer Woche angefangen zu „schwimmen“. „Grund dafür ist wohl das sehr feine Haar von Rochlitzer, deshalb befestigen wir das Integrationsteil nach der üblichen intensiven Pflege heute mit einer anderen Technik. Kristina Legler wird die Hairweaving- Methode für besseren Halt anwenden, das ist die edelste Variante unter den Befestigungstechniken“, erläutert Fissmann. Legler zeichnet zunächst eine Linie auf die Kopfhaut, entlang der sie mittels zweier ca. zwei Meter langer Fäden das Eigenhaar verflechtet, so dass eine Basis für die Befestigung des Integrationsteils entsteht. Das ist zeitaufwendig, in der Zwischenzeit wird das Integrationsteil gewaschen und vorbereitet. Nach eineinhalb Stunden sitzt das Haar von Rochlitzer genau wie nach der ersten Anpassung.

Sie tritt glücklich und zufrieden den Heimweg an. Leider passiert schon nach einer Woche der Alptraum jedes Zweithaarspezialisten: Rochlitzers Integrationsteil war fehlerhaft und löst sich auf, obwohl es fachmännisch befestigt worden war. Innerhalb von zwei Tagen war es Fissmann möglich, passenden Ersatz aus Echthaar zu beschaffen und heute sitzt Rochlitzer wieder im Salon. Alle sehen die Situation als Chance, eine neue Technik auszuprobieren, auch wenn der Termin dafür nun schneller gekommen ist als geplant.

Unterstützung für Neuland

Die Magic Tapes sind auch für Fissmann Neuland, deshalb hat er sich Unterstützung von Christina Machatschek von Fancy Hair geholt. „Magic Tapes bieten Vorteile, gerade bei sehr feinem Haar wie hier. Es lastet keinerlei Druck auf dem Eigenhaar und beim Kämmen oder Föhnen ziept es nicht mehr an einzelnen Punkten, wie bei anderen Befestigungsmethoden“, erläutert Machatschek. Der Umgang mit den Magic Tapes ist denkbar einfach: Die kleinen Klebeplättchen werden auf den Unterbau des Integrationsteiles aufgeklebt. Voraussetzung ist hier, dass der Unterbau aus Polyurethan (PU) besteht. Das Haarteil wird angepasst, anschließend zieht man das Eigenhaar durch die Aussparung des Magic Tapes und verklebt die beiden Seiten des Magic Tapes. Das Eigenhaar kommt mit dem Klebstoff dabei nicht in Verbindung. Nach einer dreiviertel Stunde sitzen die Haare fest. Jetzt wird das Haarteil noch in Form geschnitten und der Kleber muss 24 Stunden aushärten, das bedeutet vorsichtigen Umgang und nicht waschen für Rochlitzer. „Ich bin begeistert, das ist eine tolle Methode, einfach und zügig“, schwärmt Fissmann, der drei Viertel der Integration bereits selbst befestigt hat.

Rochlitzer ist ebenfalls fasziniert vom neuen Haarteil und der schnellen Befestigung: „Beim Kämmen spürt man keinen Widerstand mehr und bleibt nirgendwo hängen, es ziept wirklich nicht mehr so punktuell wie bei den anderen Befestigungstechniken. Es fühlt sich noch mehr wie eigenes Haar an.“ Über ihre bisherigen Alltagserfahrungen mit einem Haarintegrationsteil berichtet Rochlitzer nur Positives: „Wir waren sogar im Schwimmbad und ich kann wieder einen Zopf tragen, wenn ich Lust darauf habe. Meine Freunde haben erstaunlicherweise gar nichts von dem Haarteil bemerkt. Man hat mich gefragt, ob ich einen neuen Frisör habe, an ein Haarteil hat niemand gedacht. Die Haarintegration ist wirklich so gut wie unsichtbar. Die Pflege ist nicht schwer, wenn man ein paar Regeln beachtet. Nach dem Schwimmbadbesuch muss ich das Haar unbedingt waschen, ebenso nach einem Bad im Meer. Zusätzlich trage ich das „Lux Oil“ als Pflege auf, das brauchen die Haare, da sie nicht natürlich wachsen.“

Eschstruth wird gelobt 

Freunde und Bekannte im Ort begrüßen die veränderte Hannelore Eschstruth mit allgemeiner Begeisterung. „Die Menschen sprechen mich einfach an und machen mir Komplimente“, berichtet sie, immer noch etwas erstaunt darüber, wie gut ihr die positiven Reaktionen tun. „Ich fühle mich pudelwohl mit meinem Zweithaar. Es ist wunderbar einfach zu handhaben, fällt ganz von allein in Form und ich brauche nichts mehr zu kaschieren. Das Eindrehen wie früher spare ich mir, so habe ich mehr Zeit als vorher. Das einzig Aufwendige für mich ist die Fahrt von Großalmerode nach Eschwege zum monatlichen Servicetermin. Das verbinde ich jetzt einfach immer mit einem Bummel durch die Kreisstadt. Der Servicetermin dauert ja nur ein wenig länger als ein Friseurbesuch, da bleibt noch genügend Zeit.“

Von Udo Fissmann erntet die Rentnerin ein Lob. Sie habe sich gut an die Pflegeanweisungen gehalten, also Shampoo und Balsam verwendet und die Haare nicht über Kopf gewaschen. Beim ersten Servicetermin saß das Zweithaar recht locker, weil der Termin erst fast sieben Wochen nach dem Anpassen erfolgen konnte. Wenn eine so lange Zeit zwischen den Terminen liegt, zieht sich das durchgezogene Haar, an dem das Zweithaar befestigt ist, zurück. Das ist ganz typisch. Außerdem wächst das Eigenhaar nach und dadurch sitzt das Zweithaar zusätzlich lockerer. Beim zweiten Servicetermin, der nach vier Wochen turnusmäßig stattfand, war das wesentlich besser. Michelle Siegel, Fissmanns Auszubildende im dritten Lehrjahr, hat bei Eschstruth den kompletten zweiten Servicetermin durchgeführt, sie ist froh, dass sie dadurch hochwertige Erfahrungen in einem Bereich sammeln kann, der in der Berufsausbildung nur teils behandelt wird. Zusätzlich erhielt Siegel im Oktober eine Schulung in der Technik des Hairweavings. Bei jedem Servicetermin wird bei Eschstruth das Integrationsteil abgenommen und aufbereitet. Das Eigenhaar wird gewaschen und die Kontur nachgeschnitten, wenn nötig, wird das Eigenhaar gefärbt. Anschließend wird das Zweithaar wieder befestigt. (ml)

Mehr Beratung

Das Zweithaarstudio Fissmann hat noch einen ganz besonderen Service zu bieten: Wer unsicher ist, ob Zweithaar für ihn geeignet ist, dem vermittelt man den persönlichen Kontakt zu Dennis Tröger. Denn im persönlichen Gespräch mit einem Zweithaarträger lässt sich manches klären, was zur Entscheidungsfindung beitragen kann. Tel. Salon Fissmann: 05651-60232.

www.salon-fissmann.de

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