Das Gedicht zum Johannisfest von Bürgermeister Alexander Heppe

Die Dietemänner freuen sich!

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Jo-Fest-Auftakt: Festwirt Stefan Hendrich und Bürgermeister Alexander Heppe eröffnen das Johannisfest mit einem Eschweger Klosterbräu.

Eschwege. Wie es seither Tradition ist hat Eschweges Bürgermeister Alexander Heppe am Donnerstgabend das Johannisfest mit einem Gedicht eröffnet. Nachdem der Fanfarenzug Eschwege 1956 Stimmung gemacht hat, haben Heppe und der Festwirt Stefan Hendrich das Volksfest eröfnet und mit einem Klosterbräu angestoßen. Hier das Gedicht im Wortlaut:

Willkommen hier in Hendrichs Zelt!
Ich grüß die ganze, weite Welt,

die heute schaut auf diese Stadt,

die so viel zu bieten hat!

Herausgeputzt die schönen Gassen,

Straßen, neue Plätze, Menschenmassen,

feiern nun ihr Hänschenfest,

mit Freunden, Familien und vielen Gäst’!

Zum Beispiel:

Mühlhausen, Regen, St. Mandé,

Tender Werra und BP,

Sechsundzwanzig sind zu Gast,

weil heut’ einfach alles passt

Auf dem Werdchen, am Werrafluss,

bietet sich uns Musikgenuss.

Auf das Programm bin ich gespannt,

ist GG doch dafür bekannt,

geradezu ein echter Garant,

für beste Schlagerkunst im Land.

Doch Geduld, seid noch ein Weilchen still,

weil ich noch kurz was sagen will.

Das wir können auf dem Werdchen stehn,

verlangt nach einem Dankeschön.

Die Werra war zu uns nicht nett,

und stieg recht weit aus ihrem Bett.

Zentralklärwerk und Feuerwehr

hatten’s dieser Tage schwer.

Baubetriebshof, Polizei,

waren rund um die Uhr dabei.

Das THW aus ganz Nordhessen,

DRK, DLRG seien nicht vergessen.

Die tapferen Anlieger halfen mit,

wie ein Uhrwerk, Schritt für Schritt,

so ein Zusammenspiel habe ich noch

nie gesehen:

Allen Helfern mein herzliches Dankeschön!

Dank auch der Natur, die uns nun feiern lässt,

sonst wären wir wohl arg durchnässt.

In unserer Stadt geht es hoch her:

die Dietemänner freuen sich sehr,

schmücken Haus, Hof, Straße, mit viel Fleiß!

Girlanden, Maien, viel Blau-Weiß,

Eschwege ist zwar wunderschön,

doch so strahlend nur zum Fest zu sehen.

Der Bratwurstduft ist nicht zu toppen,

es sei denn durch ´nen kühlen Schoppen.

Und am Revers, ihr ahnt es schon,

ist die Plakette Tradition.

Glückwunsch dem ETSV,

denn ein ganz besonderer Bau

ist auf der Plakette zu erspähen.

Für viele ist’s ein Wiedersehen.

Mit der guten Jahnturnhalle,

für viele Eschweger, wenn nicht für alle,

Symbol für Sport, Schweiß und Freizeit

Erinnerungen an die Kindheit.

Sparkasse und HR4,

sponsern diesen Abend hier,

Ihnen und dem Hendrich-Team,

auch ein großes Dankeschön!

Ich reime schon recht lange hier,

ihr wartet und harrt aus bei Bier,

das AKE ist zwar begehrt,

doch wir warten auf Grabowskis Gerd!

Ich gebe jetzt die Bühne frei,

und hoffe ihr seid mit dabei.

Ich will nun nicht alleine sein,

drum stimmt jetzt bitte mit mir ein,

weil dies Gedicht zum guten Schluss,

mit bekannten Zeilen enden muss:

Jetzt folgt des Gedichtes Rest:

Eröffnet ist’s Johannisfest!

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