Betrüger bringen Opfer dazu, ihnen Geld und Wertgegenstände auszuhändigen

Drei Anrufe von falschen Polizisten im Werra-Meißner-Kreis

Werra-Meißner. Vor Anrufen durch falsche Polizisten warnt die Polizeidirektion Werra-Meißner. In drei Fällen wurden am Dienstag Menschen von angeblichen Beamten kontaktiert.

Zwischen 15.55 und 16.25 Uhr wurden Menschen in Eschwege und Bad Sooden-Allendorf angerufen. In zwei Fällen berichtete der falsche Polizist von einem, bei einem Einbrecher sichergestellten Zettel, auf dem gestanden hätte, dass bei den Angerufenen Bargeld und Schmuck zu holen wäre und es ein Schließfach gebe. In keinem der Fälle wurde die Rufnummer angezeigt.

Diese Form des Betrugs, bei der die Angerufenen in weiteren Gesprächen dazu gedrängt werden, ihr Erspartes sicherheitshalber an die falschen Polizisten zu übergeben, ist seit August 2015 bundesweit festzustellen.

Die Polizei rät, am Telefon weder persönliche Daten preiszugeben, noch Angaben zu Lebensverhältnissen oder in der Wohnung befindlichen Wertsachen oder Vermögenswerten zu machen. Polizeibeamte fragen nicht nach Geldverstecken und stellen weder Bargeld noch Wertsachen vorsorglich sicher. 

Die Polizei rufe niemals mit der Notrufnummer 110 an. Per Internet-Telefonie könnten die Anrufer jedoch auch seriöse deutsche Nummern generieren. Sofern man sich unter Druck gesetzt fühlt, sollte man das Gespräch beenden und die örtliche Polizei informieren. 

Rubriklistenbild: © Rolf Vennenbernd/Archiv

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