Fit für die eigene Zukunft

Oberstufengymnasium und Sparkasse bauen Kooperation aus

Der Kooperationsvertrag ist unterzeichnet: Sandra Stabik von der Abteilung Personalentwicklung (Mitte) blickt mit den Vertretern des Oberstufengymnasiums, Michael Schmidt (links) und Bernd Schmitt, positiv in die Zukunft. Foto: Spanel

Eschwege. Künftig noch enger zusammenarbeiten wird das Eschweger Oberstufengymnasium (OG) mit der Sparkasse Werra-Meißner. Unter anderem werden jährlich fünf feste Praktikumsplätze für die angehenden Abiturienten angeboten.

Der Kontakt

Nach einem Erlass des Hessischen Kultusministeriums aus dem Sommer 2015 müssen künftig auch Schüler der Oberstufe ein Praktikum absolvieren. „Für die Schulen ist es deshalb unerlässlich, verstärkt mit den Unternehmen der Region in Kontakt zu treten“, sagt Michael Schmidt, Leiter der Fachsammlung Biologie am Oberstufengymnasium. Beschlossen und besiegelt wurde im Zuge dessen eine intensive Kooperation mit der Sparkasse Werra-Meißner: Diese bietet künftig nicht nur fünf Praktikumsplätze an, sondern auch ein gezieltes Bewerbungstraining für bis zu 20 Schüler je Gruppe.

Das Praktikum

„Ermöglicht werden soll den angehenden Abiturienten in erster Linie ein Einblick in das Berufsbild des Bankkaufmanns“, sagt Sandra Stabik, bei der Sparkasse Werra-Meißner zuständig für Personalentwicklung. Die OG-Schüler werden in der Hauptsache in den Geschäftsstellen eingesetzt, nehmen an Beratungsgesprächen teil und stehen den Kunden helfend zur Seite. „Möglich ist aber auch der Einsatz in anderen Abteilungen – etwa dem Personalwesen oder im Marketing“, sagt Stabik. Zusätzlich wird den Schülern eine Recherche-Aufgabe gestellt, die sie bis zum Ende des zweiwöchigen Praktikums meistern müssen.

Die Bewerbung

Zusätzlich sollen bis zu 20 Schüler pro Gruppe ein gezieltes Intensiv-Training für ihre künftigen Bewerbungen erhalten. „Auch dieses Projekt setzen wir mit Hilfe der Mitarbeiter der Sparkasse um“, sagt Bernd Schmitt, stellvertretender Schulleiter des Oberstufengymnasiums. Als möglichen Startpunkt für dieses Assessment-Center hat Schmitt das Ende der Herbstferien ins Auge gefasst.

Die Zukunft

Starten sollen die Sparkassen-Praktika zum ersten Mal Ende Januar. „Danach“, so Michael Schmidt, „ist zu überlegen, wie die Praktikanten ihre gewonnenen Kenntnisse an die ihre Mitschüler weitergeben können.“ Das könne beispielsweise in Form einer Ausstellung im Oberstufengymnasium mit selbstgefertigten Schautafeln geschehen. „In den ersten beiden Jahren sollen Schüler, die von der Qualifizierungsphase (Q) eins in die Q2 übergehen, die Plätze bevorzugt erhalten“, ergänzt Bernd Schmitt. Danach werde eine Zwischenbilanz gezogen. „Eventuell kommen dann bereits die Schüler der Einführungsphase zum Zug“, so der stellvertretende Schulleiter.

Von Emily Spanel

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