Berufs- und Bildungsmesse brachte Arbeitgeber und Berufsanfänger zusammen

Einen Deckel für jeden Topf

Viele Infos: Michael Baum (rechts) aus der Jahrgangsstufe 12 interessiert sich für ein duales Studium im Bereich Sozialarbeit. Jörg Giersieper von der Agentur für Arbeit zeigt die Möglichkeiten. Foto: Weber

Eschwege. Zum 11. Mal öffnete die Berufs- und Bildungsmesse in den Räumen der Beruflichen Schulen in Eschwege ihre Tore. An über 50 Ständen konnten sich Schüler der Berufsschule und des Oberstufengymnasiums informieren.

Aber nicht nur sie: „Mit der Bildungsmesse wollen wir ein breites Publikum ansprechen, das vom angehenden Azubi über Menschen, die eine berufliche Weiterbildung anstreben, bis hin zum Arbeitssuchenden reicht, denn auch die Berater der Agentur für Arbeit sind mit derzeit 20 offenen Stellen hier“, sagte Oliver Brunkow von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Werra-Meißner. „Im Bereich Ausbildungsplätze bieten die Aussteller heute sogar 60 freie Plätze, die direkt einen Bewerber finden könnten.“

Wie wichtig eine solche Messe für den Werra-Meißner-Kreis sei, betonte der Erste Kreisbeigeordnete Dr. Rainer Wallmann: „Wir möchten das Angebot an Ausbildungs- und Arbeitsplätzen in der Region mit dem Bedarf zusammenbringen, denn wir wollen, dass die jungen Leute bleiben und hier einen Arbeitsplatz finden.“ Im Kreisgebiet gibt es auch neue und innovative Firmen, die das Arbeitsangebot bereichern. So konnte Karl-Georg Froebe von der Firma Stallbau Weiland aus Bad Sooden Allendorf viel Interesse am Ausbildungsplatz Bürokommunikation verzeichnen.

Am Stand der AOK gab es einen Stift mit blinkender Leuchtkugel für jeden, der den Job-Kompass ausfüllte. Dennis Rysavy aus der 12. Klasse suchte Nachhilfe in Mathe, um das Abi zu schaffen, und wurde fündig. „Auch wenn man nicht weiß, was man machen möchte, findet man auf der Messe Anregungen“, sagte er.

 Leah Jansen war mit ihrer Mutter Sonja zur Messe gekommen, um sich über die sozialen Berufe zu informieren. „Ich möchte zuvor aber gern noch ein Jahr ins Ausland gehen“, sagte sie. „Direkt nach dem Schulabschluss ist die beste Zeit dafür.“ Nur Christiane Arndt vom IFBE in Eschwege war enttäuscht. Das Interesse am Altenpflegeberuf fiel eher gering aus.

Von Kristin Weber

Bildungsmesse in den Beruflichen Schulen

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