Einladung zum Innehalten: 50 offene Kirchen am Wegesrand im Werratal

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Vor der Michaelskirche in Kleinvach: Viele an dem Projekt Kirchwege Beteiligte und auch ein paar Radfahrer aus Albungen – (von links) Anna-Celina Karsten, Erster Kreisbeigeordneter Dr. Rainer Wallmann, Klaus Meyer, der Eschweger Präses Ludger Arnold, Gerdi Baumgard, Landtagsabgeordneter Lothar Quanz, Rainer Friedrich, Verena Rudolph, Landtagsabgeordnete Sigrid Erfurth, Dekanin Ulrike Laakmann, Rosi Meyer, Claudia Krabbes, Martin Laakmann und Mario Kawollek – kamen zur Eröffnung zusammen. 

Albungen/Kleinvach. Sie laden ein zum Innehalten, zum Anschauen und zum Erfrischen - und bei einem Schauer auch als Wetterschutz: 50 evangelische und katholische Gotteshäuser im Werra-Meißner-Kreis, die an Rad- und Wanderwegen liegen und zu verlässlichen Zeiten für Besucher geöffnet sind.

Jetzt werden sie in einer neuen Freizeitkarte und auch im Internet präsentiert.

Mit dem Projekt „Kirchwege“, an dem die beiden evangelischen Dekanate Eschwege und Witzenhausen mit der Werratal-Tourismus-Marketing-GmbH (WTMG) unter Einbindung der katholischen Kirchengemeinden seit einem Jahr gearbeitet haben, sind die 50 Gotteshäuser - darunter auch die sechs Radwegekirchen - zusammengefasst und auf einen Blick zu finden.

Am Donnerstagnachmittag wurden die „Kirchwege“ sozusagen eröffnet. Nach einem Reisesegen und dem Startsignal in der Radwegekirche im Eschweger Stadtteil Albungen ging es - vier Radelbegeisterte vom RV Edelweiß Albungen fuhren die viereinhalb Kilometer auf dem Werratal-Rad weg - in den Bad Sooden-Allendorfer Stadtteil Kleinvach. In der dortigen Michaelskirche, ebenfalls eine Radwegekirche, stellten die Akteure das Projekt näher vor.

Kirchen seien von jeher wichtige Wegemarken, seien traditionell in Städten wichtige Sehenswürdigkeiten. Nun könnten auch die dörflichen Kleinode - von der prächtig ausgemalten Barockkirche hin zur romanischen Klosterkirche - zu beliebten Etappenzielen werden, erläuterte Geschäftsführerin Claudia Krabbes von der WTMG.

Erster Kreisbeigeordneter Dr. Rainer Wallmann (Grüne) sprach von sehr vielen attraktiven Kirchen und historischen, hochwertigen Gebäuden, die zu besuchen sich lohne. Mit dem auf der Freizeitkarte darüber gelegten Radwegenetz sollten sie nun leichter zu finden sein.

Die kleinen Kirchen würden, seit sie verlässliche Öffnungszeiten haben, von mehr Menschen aufgesucht, freute sich die Witzenhäuser Dekanin Ulrike Laakmann, und künftig vielleicht von noch mehr Menschen. Radlern und Wanderern würden oft auch Wasser und Kekse angeboten.

Aber auch Wissenswertes über die Geschichte wird hier und da vermittelt. Ausführliche Informationen sind zudem in der „Kirchwege“-Auflistung im Internet zu finden. Hintergrund

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