Einsatz für saubere Heimat: Aufräumaktion rund um den Leuchtberg

Der Müll muss weg: Frank Daumann (zweiter von rechts) ist den Müll, der auf dem Leuchtberg achtlos in die Natur geworfen wird, gründlich leid. Deshalb ruft er Eschweges erste Säuberungsaktion ins Leben. Foto: Weber

Am 25. Oktober startet unter dem Motto „Mach mit für eine saubere Heimat" das erste Eschweger Säuberungsevent. Los geht es um 11 Uhr auf dem Kinderspielplatz am Felsenkeller. Dann wird rund um den Leuchtberg der Müll aufgesammelt.

Eschwege. Überreste von Flaschen, Dosen, scharfkantige Scherben und Müll ohne Ende. Auf dem Leuchtberg, insbesondere am Bismarckturm, sieht es manchmal ganz erbärmlich aus. Als Frank Daumann eine Geochaching-Tour zum Turm unternahm und eines der Kinder seiner Gruppe sich an einer Scherbe verletzte, war das Maß voll: „So kann es nicht weitergehen!“

Er schulterte den Besen und reinigte den Platz rund um den Turm gründlich. Der engagierte Gästeführer, der Geocaching für Kindergeburtstage organisiert und auch für die Tourist-Information Touren anbietet, sprach schließlich auch Bürgermeister Alexander Heppe an. Und so entstand die Idee für eine Bürgeraktion, denn in den Eschweger Ortsteilen gibt es längst Säuberungsaktionen, nur in der Kernstadt noch nicht.

Denn auch im Wald und an den Spazierwegen liegt so einiges, was da nicht hingehört. „Viele Leute gehen gern in die Natur, aber wenn Müll herumliegt, fühlt sich keiner zuständig“, sagt Frank Daumann. „Dabei kostet ein bisschen Müll wegzuräumen kaum Zeit. Wenn ich in den Wald gehe, sammele ich immer etwas auf. Man muss den Kindern einfach ein gutes Beispiel vorleben.“

Frank Daumann hofft nun, dass so viele wie möglich Eschweger, die sich ihrer Heimat verbunden fühlen und die Müllmengen in der Natur gründlich leid sind, an der Aktion beteiligen werden. Anschließend gibt es ein gemütliches Beisammensein bei Kaffee und Kuchen oder Tee und Keksen auf dem Spielplatz. „Und wie es bei uns Geocachern so üblich ist, sollte dazu jeder eine Kleinigkeit mitbringen, die dann gemeinsam aufgetischt wird“, rät er. Ohne allerdings Müll zu hinterlassen - natürlich.

Von Kristin Weber

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