So erlebte der Werra-Meißner-Kreis die Sonnenfinsternis

So erlebte der Werra-Meißner-Kreis die Sonnenfinsternis

Werra-Meißner. Seit Wochen freuten sich Himmels-Fans darauf - am Freitagvormittag war es so weit: die partielle Sonnenfinsternis. Auch im Werra-Meißner-Kreis wurde das Spektakel an vielen Orten begeistert beobachtet.

An der Anne-Frank-Schule in Eschwege hatten sich die Schüler bereits im Unterricht auf das Naturereignis vorbereitet: Die älteren Schüler wurden im Physikunterricht auf das Naturereignis vorbereitet, die jüngeren Jahrgänge haben das Thema im Erdkundeunterricht besprochen. „Die Lehrer haben extra Einheiten eingerichtet, damit die Schüler erst einmal wissen, was bei einer Sonnenfinsternis überhaupt passiert“, sagte Schulleiter Edgar Ingrisch. Dazu hatte die Schule extra Schutzbrillen angeschafft. Zudem hatten die Physiklehrer ein Teleskop aufgebaut, mit dem das Bild auf eine Platte gespiegelt wurde.

An der Kleeblattschule in Reichensachsen freuten sich die Kinder, denn pünktlich zur ersten großen Pause konnte sie beobachten, wie sich der Mond vor die Sonne schob. Auch dort hatte die Schule extra Brillen geordert. "Es war ein wunderschönes Naturschauspiel", sagte Andrea Pohle von der Kleeblattschule. Spontan hätten sich auf dem Schulhof Sonnenanbeter-Grüppchen gebildet und es herrschte eine heitere und ausgelassene Stimmung.

In der Waldorfschule Werra-Meißner genossen die Schüler den Blick mit selbstgebastelten Schutzbrillen auf die Sonnenfinsternis. "Alle waren sehr überrascht, wie der Mond sich langsam herumschob", beschreib Lehrerin Ellen Schubert.

In Neuerode beobachtete Michael Schneider die Sonnenfinsternis von der Silberklippe aus und in Frankenhain gingen Berthold Baader, Tibor Kaulitzki und Reinhard Steinfeld ganz professionell an die Sache ran: Mit einer perfekten Ausrüstung machten die drei wunderbare Nahaufnahmen von dem Naturereignis. (dir/sse)

So erlebte der Werra-Meißner-Kreis die Sonnenfinsternis

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