Die DLRG Ortsgruppe Eschwege-Wanfried zeigte am Tag der offenen Tür zwei spannende Übungen

Im Ernstfall schnell zur Stelle

Eschwege. Ein Auto versinkt im Werratalsee, ein junger Mann muss vor dem Ertrinken gerettet werden - was auf den ersten Blick wie ein Ernstfall wirkt, ist in Wirklichkeit nur eine Übung zum Tag der offenen Tür, der anlässlich des hundertsten Geburtstages der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) stattfand.

Doch obwohl es nur eine Übung war, wurde es richtig spannend bei den beiden Übungen: Zunächst schwamm eines der Mitglieder im Werratalsee und simulierte einen Notfall und die DLRG stellte unter Beweis, wie sie in einem Ernstfall reagieren würde. Schnell und ohne Zwischenfälle war der Ertrinkende in Sicherheit gebracht. In einer weiteren Übung wurde gezeigt, wie ein untergegangener Pkw, der bereits einige Tage zuvor im Werratalsee platziert wurde - und dessen ölhaltige Teile zuvor ausgebaut wurden, um das Wasser nicht zu verschmutzen - geborgen wird. Nachdem drei Taucher an Leinen im See nach dem Pkw suchten, wurde er mithilfe eines Luftkissens und der Feuerwehr aus dem Wasser gezogen. Was in diesem Fall nur eine Übung darstellte, passierte im Jahre 2007 wirklich. Als vom Segelclub ein Autodach im Werratalsee bemerkt wurde, rückten DLRG und Feuerwehr aus, um den Pkw zu bergen.

Bilder von der DLRG-Übung

DLRG: Im Ernstfall schnell zur Stelle

Den Tag der offenen Tür besuchten zudem Mitglieder der Suchhundestaffel Werra-Meißner aus Hessisch Lichtenau mit fünf ihrer Rettungshunde. Während die DLRG bundesweit bereits seit hundert Jahren besteht, existiert die Eschweger Ortsgruppe seit dem Jahre 1971. Elf Jahre später wurde sie erstmals vertraglich in die Katastrophenschutzeinheit für Einsätze des Werra-Meißner-Kreises eingebunden. Seitdem ist die DLRG Ortsgruppe Eschwege-Wanfried ein wichtiger Bestandteil der Sicherheit im Gebiet des Werratalsees und dort nicht weg zu denken.

Von Eden Sophie Rimbach

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