Koalitionäre präsentieren der Stadtverordnetenversammlung am Donnerstagabend Beschlussvorschlag

Mit der Eschwege-App in die Kreisstadt

Weil mobile digitale Endgeräte zum Alltag gehören, wollen die Koalitionäre mit der Einführung einer Eschwege-App dieser Entwicklung Rechnung tragen. Foto:  Archiv

Eschwege. Die Koalition in der Stadtverordnetenversammlung der Kreisstadt will eine Eschwege-App etablieren. Vorgestellt werden soll die Idee während der Stadtverordnetenversammlung.

Mit einem gemeinsamen Antrag fordern die Fraktionsvorsitzenden Stefan Schneider (CDU), Andreas Hölzel (FWG) und Manfred Lister (FDP) vom Magistrat ein Konzept für eine Smartphone-App. Über einen entsprechenden Antrag der drei Fraktionen hat die Stadtverordnetenversammlung während ihrer Sitzung am Donnerstagabend zu beschließen. Das Gremium tritt in der Stadthalle zusammen. Beginn der Sitzung ist um 18 Uhr.

„Die Eschwege-App ist als Ergänzung der städtischen Homepage zu sehen“, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung der drei Fraktionen. „Die App soll grundsätzlich eine junge Zielgruppe ansprechen, die die städtische Homepage eher nicht aufsucht.“

Zu den Inhalten der App sollen ein Veranstaltungskalender, wichtige Ansprechpartner bei Stadtverwaltung und städtischen Gesellschaften sowie Eigenbetrieben, Sehenswürdigkeiten, Freizeitangebote, Einkaufsmöglichkeiten, Dienstleistungen und Handwerk, Gastronomie, Wettervorhersage, Neues aus der örtlichen Presse, Ärzte- und Apotheken, Nahverkehrsinformationen und der Abfallkalender mit Erinnerungsmeldung gehören.

Die Koalitionäre bitten darum, bei der Erstellung des Konzeptes Erfahrungen anderer Städte, die bereits über ein entsprechendes Angebot verfügen, einzubeziehen. In der Beschlussvorlage heißt es außerdem: „Der Magistrat bittet die Bürger, ihre Ideen zur Erstellung einer solchen App in den Prozess mit einzubringen. Ebenso sind Gewerbetreibende, Stadtmarketing und Niwe anzuhören.

Der Magistrat soll die Planungen sowie die Kosten dem Haupt- und Kulturausschuss zur weiteren Beratung vorlegen. Das neue Angebot richte sich auch an Bürger, die die wichtigsten Informationen über ihre Stadt auf einen Blick haben möchten sowie an Gäste und Geschäftsreisende, die sich über Gastronomie, Veranstaltungen und Sehenswürdigkeiten informieren möchten, sagen die Antragsteller.

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