Eschwege: Bürgermeister Heppe will weniger an den Kreis zahlen

Eschwege. Eschweges Bürgermeister Alexander Heppe (CDU) sprach sich am Donnerstagabend während der Einbringung des Haushalts 2017 für eine Senkung der Kreisumlage aus.

Die Kreis- und Schulumlage wird von den Städten und Gemeinden an den Kreis bezahlt. Eschwege muss dafür im kommenden Jahr 13,63 Millionen Euro und damit 151.000 Euro mehr als 2016 aufbringen. „Wenn die Mittel für die wichtigen Aufgaben benötigt werden, die der Kreis für uns übernimmt, dann ist das nur gerecht“, so Heppe, „wenn aber die hessischen Kreise die Kreisumlage nicht senken, um damit ihre Alt-Defizite abzubauen, dann habe ich dafür nur beschränktes Verständnis.“ Schließlich hätten alle kreisangehörigen Kommunen ebenfalls Alt-Defizite. 

Der Hessische Städtetag habe Zahlen präsentiert, aus denen hervorgehe, „dass es auf Seiten der hessischen Landkreise erhebliches Hebesatzsenkungspotenzial gibt“. Neben der Haushaltseinbringung stand am Donnerstagabend eine Vielzahl von Anträgen auf der Tagesordnung, unter anderem wurde über Zirkusse mit Wildtieren und über den Treidelpfad entlang der Werra diskutiert. 

Kurzfristig von der Tagesordnung genommen wurde der Entwurf des Parkraumkonzeptes für die Kreisstadt, weil Nachbesserungsbedarf gesehen wird. Die SPD will das Anwohnerparken in der Innenstadt stärker berücksichtigt wissen. (hs)

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