Zelte wurden gegen Gewittersturm gesichert

THW Eschwege: Erneut im Einsatz in der Notunterkunft Schwarzenborn

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THW Eschwege unterstützt bei der Sicherung der Zelte in der Notunterkunft Schwarzenborn.

Eschwege/Schwarzenborn. Das Technische Hilfswerk Eschwege (THW) war am Dienstagabend von 18 bis etwa 22.30 Uhr erneut im Einsatz in der am Wochenende errichteten Notunterkunft für Flüchtlinge in Schwarzenborn (Schwalm-Eder-Kreis).

Bereits am Samstag hatte die THW-Ortsgruppe Eschwege zwei Radladerfahrer zur Unterstützung der THW-Kollegen aus Homberg/Efze und Schwalmstadt geschickt. Dienstagabend waren zwei THWler aus der Eschwege mit dem  Mehrzweckkraftwagen samt Tieflader vor Ort, um Sicherungsmaterial für die Zelte zu transportieren. Am Nachmittag gab es rund um die Knüllgemeinde ein Gewitter und der Baufachberater des THW hatte aus Sicherheitsgründen eine verstärkte Absicherung der Zelte angeordnet. Das THW hatte vor Ort bei Baumärkten Betonplatten und anderes Beschwerungsmaterial aufgetrieben, aber keine Transportmöglichkeit. "Da sind wir mit dem Tieflader mal eben hingefahren", sagt Michael Kuß-Schönzart, Zugführer des THW Eschwege.

THW Eschwege: Erneut im Einsatz in der Notunterkunft Schwarzenborn

Die Notunterkunft  in der Knüll-Kaserne Schwarzenborn ist eine weitere Außenstelle des hessischen Erstaufnahmelagers in Gießen. Im Eilverfahren wurde dort am Wochenende binnen 24 Stunden alles für 500 Flüchtlinge hergerichtet: Insgesamt 63 Zelte mit unterschiedlichen Größen von 33 bis 45 Quadratmetern wurden auf der 10.000 Quadratmeter großen Wiese im Bereich des Truppenübungsplatzes aufgebaut. (dir)

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