Netzausfall: Im Klinikum gibt es im OP sofort Notstrom

Stromausfall: Ganz 15 Sekunden vergehen nach einem Stromausfall, bevor das Dieselaggregat die Notversorgung in allen relevanten Teilen des Klinikums in Eschwege übernimmt. Beispielfoto: Archiv

Eschwege. 15 Sekunden vergehen, dann springt im Krankenhaus in Eschwege das Notstromaggregat an und versorgt die wichtigsten Stromverbraucher in dem Klinikum mit elektrischer Energie.

Während des komplizierten Eingriffs geht plötzlich das Licht aus. Die Beleuchtung im Operationssaal ist dunkel, die Monitore zeigen weder Herztöne an, noch funktioniert die künstliche Beatmung - ein Horrorszenario für das Ärzteteam und erst recht für den Patienten auf dem OP-Tisch. Wenn einmal der Strom ausfallen sollte, steht im OP niemand im Dunkeln.

„Zu keiner Zeit besteht eine Gefahr für die Patienten“, erklärt Sprecherin Judith Strecker. In allen OPs gäbe es eine besondere Stromversorgung. Sowohl die OP-Leuchten als auch alle lebenserhaltenden Geräte sind mit Puffer-Akkus ausgestattet, die automatisch so lange einspringen, bis das Notstromaggregat läuft. Das ist spätestens nach 15 Sekunden. Danach laufen die Geräte über den Notstrom. Die Puffer-Akkus versorgen neben den OPs auch den Schockraum und das Herzkatheterlabor im Eschweger Krankenhaus.  

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