Tempo 30: Vor Schulen im Kreis kein Handlungsbedarf

Werra-Meißner. Vor Schulen, Kindergärten und Seniorenheimen maximal 30 Stundenkilometer fahren: Wollten hessische Kommunen das durchsetzen, mussten sie bislang nachweisen, dass es dort einen Unfallschwerpunkt gebe.

Durch eine Änderung in der Straßenverkehrsordnung ist diese Hürde jetzt weggefallen, damit Gefahren minimiert werden.

Im Kreis sehen die Bürgermeister derzeit kaum einen Vorteil dieser neuen Regelung. Das hat unterschiedliche Gründe: So gebe es zum Beispiel bereits Tempo 30 vor den Schulen in den Städten Sontra, Großalmerode und Hessisch Lichtenau. In Bad Sooden-Allendorf und Meißner sind die Straßen teilweise erst gar nicht für den normalen Verkehr freigegeben: „Während der Schulzeit gibt es ein Durchfahrtsverbot, von dem nur die Schulbusse ausgenommen sind“, sagt Meißners Bürgermeister Friedhelm Junghans.

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