Eschweger Parlament diskutiert heute Abend Parkkonzept in der Innenstadt

Parken in Eschwege: Der Entwurf des Parkkonzeptes sieht einige Veränderungen vor. Foto: Archiv

Eschwege. Das Parkkonzept in der Innenstadt soll überdacht werden. Dabei geht es hauptsächlich um die Gebühren.

In der Eschweger Innenstadt gibt es 1900 Parkplätze. In einer Erhebung ist die Frequentierung der teilweise gebührenpflichtigen und teilweise -freien Stellplätze ermittelt worden. Heute Abend setzen sich die Mitglieder der Stadtverordnetenversammlung während ihrer Sitzung in der Stadthalle mit dem Entwurf eines Parkkonzepts auseinander. Natürlich geht es dabei auch um die Gebühren. Die empfohlenen Veränderungen:

MARKTSTRASSE

Wer in Zukunft auf der Marktstraße parkt, soll dafür bezahlen - und zwar eine erhöhte Gebühr: 50 Cent pro angefangene 15 Minuten bei einer Höchstparkdauer von einer halben Stunde. Parken mit Parkscheibe bis zu einer halben Stunde ist dort momentan kostenlos. Markierte Stellflächen gibt es nicht; das soll sich ändern. Wie auf dem Marktplatz sollen Markierungsnägel angebracht werden.

HOSPITALPLATZ

Für die zehn Stellplätze auf dem Hospitalplatz und die fünf Plätze an der Breiten Straße sieht das Konzept die Einführung einer Gebührenpflicht vor.

STADTHALLE

Die Aufhebung der Gebührenpflicht sieht der Entwurf für den Stadthallen-Parkplatz an der Wiesenstraße vor. Wegen der schlechten Auslastung sollen die jetzt noch gebührenpflichtigen 102 Stellplätze kostenlos angeboten werden. Einzige Einschränkung: Für die äußerste Parkreihe gilt eine maximale Stelldauer von zwei Stunden.

GEBÜHRENEINNAHMEN

Mit dem Wegfall der Bewirtschaftung des Parkplatzes an der Wiesenstraße verzichtet die Stadt auf Einnahmen in Höhe von 26 000 Euro im Jahr. Für die geplanten acht Stellplätze entlang der Marktstraße kalkuliert die Stadt mit neuen Einnahmen in Höhe von 15 600 Euro pro Jahr. Mit Einnahmen in Höhe von mehr als 17 000 Euro rechnen die Planer für die 15 Stellplätze auf dem Hospitalplatz und an der Breiten Straße.

Die Erhebung geht davon aus, dass 25 Prozent der Nutzer noch kostenfreier, dann aber gebührenpflichtiger Plätze eine Alternative suchen.

Die Sitzung der Stadtverordneten beginnt heute Abend um 19 Uhr in der Stadthalle.

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