Finanzausschuss empfiehlt die Erhöhung der Gebühren

Eschweger zahlen mehr für Abwasser

Eschwege. Das Leben in Eschwege wird teurer. Die Bewohner der Kreisstadt müssen vom kommenden Jahr an deutlich mehr Geld für die Entsorgung ihrer Abwässer bezahlen, die Hundesteuer steigt, die Kosten für die Wochenmarktstände werden angehoben, für die Imbiss- und Getränkestände am Johannisfestfreitag wird den Betreibern eine höhere Gebühr abverlangt.

Der Finanzausschuss der Stadtverordnetenversammlung hat während seiner Sitzung am Mittwochabend entsprechende Beschlussempfehlungen für das Parlament verabschiedet. Dass die Stadtverordneten in der kommenden Woche dieser Empfehlung folgen werden, gilt als sicher. Vor allem die Anhebung der Abwassergebühr wird spürbar sein. „Ein Vier-Personen-Haushalt muss mit Mehrkosten in Höhe von 120 Euro rechnen“, rechnete Stadtkämmerer Reiner Brill während der Ausschusssitzung vor. Das Gremium verabschiedete die Empfehlung für die Stadtverordnetenversammlung einstimmig. Pro Kubikmeter Schmutzwasser sollen 80 Cent mehr und damit dann 3,35 Euro bezahlt werden. Der Preis für das Niederschlagswasser steigt auf 73 Cent pro Quadratmeter versiegelter Grundstücksfläche. Hundehalter sollen zukünftig Steuern in Höhe von 64,80 Euro jährlich für das erste Tier bezahlen (bisher 54 Euro). Der Zweithund kostet 93,60 Euro (78 Euro), 115,20 Euro (96 Euro) werden für jeden weiteren Hund fällig. Die Halter sogenannter gefährlicher Hunde sollen 600 Euro pro Jahr bezahlen statt der bisher verlangten 480 Euro. Momentan sind in Eschwege 1200 Hunde angemeldet. Die Gebühren für die Verkaufsstände auf dem Wochenmarkt am Samstag und am Mittwoch steigen von zwei Euro pro Meter Frontlänge und Markttag auf 2,40 Euro. Für die Stände am Johannisfest-Freitag zahlen die Betreiber je nach Sortiment vom nächsten Jahr an zwischen 350 Euro und 50 Euro.

Von Harald Sagawe

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