Der Werra-Meißner-Kreis hat in den Ferien 3,8 Millionen Euro in Schulen investiert

Werra-Meißner. Der Werra-Meißner-Kreis hat während der Sommerferien knapp 3,8 Millionen Euro in die Erhaltung seiner Schulgebäude und Sporthallen investiert. Diese Summe teilte Kreissprecher Jörg Klinge auf Anfrage mit.

Die größte Investition findet an der Karlheinz-Böhm-Schule in Waldkappel statt. Hier werden rund 1,8 Millionen in den Umbau der Schule gesteckt. Die Bauarbeiten haben bereits im Frühjahr begonnen.

Das jetzt sanierte Schulgebäude in Waldkappel stammt aus dem Jahr 1965 und beherbergte schon damals die Grundschule. Was nach dem Umbau bleibt, ist nicht viel. Gerade einmal die tragenden Mauern und das Dach bleiben übrig, wenn der Umbau abgeschlossen ist. Die Fassade wird energetisch saniert, es werden neun moderne Klassenräume entstehen. Jeder der Klassenräume bekommt eine interaktive Tafel, ein neuer Computerraum entsteht ebenfalls. Der ursprüngliche Bezugstermin zu Beginn des laufenden Schuljahres konnte nicht eingehalten werden. „Wir peilen jetzt einen Umzug in und nach den Herbstferien an“, sagt Schulleiter Joachim Thannheuser.

Die anderen Baumaßnahmen fallen kleiner aus: • Das Oberstufengymnasium bekommt ein neues Außensportfeld (450 000 Euro) • Die Mittelpunktgrundschule in Röhrda wird für den Einzug des Kindergartens umgebaut (225 000 Euro) • Die Pavillons der Struthschule werden saniert (140 000 Euro) • Der Eingang der Beruflichen Schulen in Witzenhausen wird neu gestaltet (100 000 Euro) • Treppenhäuser und Flure an der FWS werden gestrichen (100 000 Euro). • Für die Meißnerlandschule in Hess. Lichtenau gibt es neue Toiletten (80 000 Euro).

Insgesamt werden knapp 20 Millionen Euro ab diesem Jahr in die Sanierung von 27 Schulen im Werra-Meißner-Kreis investiert. Sechs Millionen Euro zahlt der Kreis, 13,5 Millionen kommen von Bund und Land.

Mehr zum Thema in der gedruckten Freitagausgabe.

Kommentare