Tag der offenen Tür beim Luftsportverein Eschwege / Besucher konnten Probe fliegen

Flieger gehen in die Luft

Betankt: Alles war startklar für die Eschweger Modellflieger. Doch dann machten heftige Regenschauer und Windböen einen Strich durch die Rechnung. Das Abheben der kleinen Flieger sollte einer der Höhepunkte auf dem Stauffenbühl werden. Fotos: Hartmann

Eschwege. Die Region aus der Vogelperspektive erleben: das war gestern beim Eschweger Luftsportverein (ELV) möglich. Beim Tag der offenen Tür präsentierte sich der Verein und bot seinen Besuchern die Möglichkeit, selber ins Cockpit zu steigen.

Laut Vorstandsmitglied Thomas Schirmer kamen so zwischen 20 und 30 Gastflüge zusammen. „Das ist in Ordnung angesichts des Wetters“, sagt Schirmer. Der Rundflug im Segelflugzeug kostete 20 Euro und dauerte zwischen zehn und 15 Minuten. Wer lieber für eine Viertelstunde im Motorsegler oder Motorflugzeug über die heimische Region gleiten wollte, musste 30 Euro bezahlen.

Rund um das Fluggelände am Stauffenbühl hatte der Verein den ganzen Tag über ein attraktives Programm auf die Beine gestellt. Wer nur die Flieger aus nächster Nähe betrachten wollte, kam ebenso auf seine Kosten wie diejenigen Besucher, die selbst in die Luft gehen wollten. Damit Besucher entspannt auf das Fluggelände kommen konnten, hat der ELV auch einen Shuttle-Bus zum Stauffenbühl eingerichtet.

Für die Verantwortlichen besonders bitter: Neben den vom Luftsportverein angebotenen Rundflügen mit Segel- und Motorflugzeugen sollten auch Flugvorführungen der Eschweger Modellflieger stattfinden - doch die fielen buchstäblich ins Wasser. Das schlechte Wetter mit zum Teil heftigen Schauern und Windböen sorgte dafür, dass die Flieger am Boden bleiben mussten. „Das war natürlich sehr schade“, so Vorstandsmitglied Thomas Schirmer.

Auch an die Kinder hatte der ELV gedacht, für sie wurde eigens eine Hüpfburg aufgebaut. Außerdem standen Spiele und Kinderschminken auf dem Programm.

Los ging der Tag der offenen Tür gestern bereits um 10 Uhr. Schon am Samstag hatte sich der Verein auf dem Eschweger Marktplatz eingestimmt. Von 9 bis 13 Uhr stellte der ELV vor der Rathaus Segelflugzeuge aus. Als besonderer Höhepunkt wurden ein Piccolo-Motorsegler getauft und Lose für die Tombola verkauft.

Die Auslosung fand gestern Nachmittag zum Abschluss des Flugplatzfestes statt. Ein Wellness-Wochenende in Bad Wildungen gehörte zu den Hauptpreisen, außerdem ein Ski-Wochenende mit Ski-Kohl, ein Cabrio-Wochenende und zwei Karten für das Open-Flair-Festival im nächsten Jahr.

Von Fabian Hartmann

Flugplatzfest auf dem Stauffenbühl

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