Eine Delegation aus Eschwege besuchte den Herbstmarkt und Apfelfest in Saint-Mandé

Auf die Freundschaft

Die Dietemänner hatten natürlich ein Eschweger Klosterbräu im Gepäck: Erster Stadtrat Reiner Brill (von links), Sabine Petschauer, Lise Machin, Jutta-Brigitte Monnier, Heinz-Walter Eisenhuth, Vorsitzender des Partnerschaftsvereins, und Ilona Pfetzing. Foto: privat

Eschwege. Mit einer kleinen Delegation besuchte der Eschweger Partnerschaftsverein kürzlich die französischen Freunde in Saint-Mandé. Ziel der Reise war der traditionelle Herbstmarkt und das so genannte Apfelfest. Dort warben die Dietemänner für einen Besuch im Werratal und vertieften die Kontakte mit der französischen Partnerstadt, die direkt vor den Toren von Paris liegt. Geleitet wurde die Reisegruppe vom Ersten Stadtrat und Stadtkämmerer Reiner Brill sowie dem Vorsitzenden des Partnerschaftsvereins, Heinz-Walter Eisenhuth. Auf französischer Seite wurden die Gäste von Bürgermeister Patrick Beaudouin und dem stellvertretenden Bürgermeister Jean-Pierre Nectoux herzlich empfangen. Auf dem Herbstmarkt, ein großer Flohmarkt, der sich über die 24 000 Einwohner große Stadt verteilt, wurde Eschweger Klosterbräu frisch vom Fass gezapft und mit einem Bratwurst-Gulasch für die nordhessische Küche geworben.

Brill, im Köcheverein Werratal aktiv, hatte hier die Regie übernommen. Neben der Präsenz auf dem Herbstmarkt nutzte die Eschweger Delegation auch die Gelegenheit, über die aktuellen Entwicklungen in Eschwege und in Saint-Mandé zu informieren und zu diskutieren.

Beim offiziellen Empfang der Gäste wies Brill auf die Bedeutung der deutsch-französischen Beziehungen im Vereinten Europa hin: „ Beide Länder sind die Lokomotive Europas, die für ein wirtschaftlich starkes, sozial gerechtes und friedliches Europa eintreten müssten“, sagte er.

Im nächsten Jahr feiert die Städtepartnerschaft zwischen Eschwege und Saint-Mandé 25-jähriges Bestehen. „Zukünftige Aufgabe muss es sein, mehr Bürger, Vereine, Verbände und vor allem junge Menschen in die Partnerschaft einzubinden und persönliche Begegnungen und Austausch zu ermöglichen“, sagte Brill.

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