Interview mit Wahl-Beobachterin Lena Arnoldt

"Für Amerikaner ist Trumps Wahlsieg nicht so eine große Überraschung"

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Denver. Die Landtagsabgeordnete Lena Arnoldt (CDU) war seit Samstag in den USA, um während einer Studienreise mit der „Partnerschaft der Parlamente“ die Präsidentschaftswahl zu beobachten. Sie hat Wahlkampfteams aus beiden Lagern besucht, war am Dienstagabend auf Wahlpartys und hat den jetzt gewählten Donald Trump live erlebt.

Im Interview mit unserer Zeitung beschreibt sie die Stimmung im Land vor und nach der Wahl.

Frau Arnoldt, wie ist die Stimmung in den USA nach der Wahl?

Lena Arnoldt: Gemischt. Die Medien berichten sehr gefasst über das Ergebnis. Für Amerikaner ist Trumps Wahlsieg nicht so eine große Überraschung wie für uns Deutsche. Sie haben von Beginn an mit einem sehr knappen Ausgang der Wahl gerechnet.

Sie haben Donald Trump bei einem Wahlkampfauftritt am Samstagabend in Denver live erlebt. Welchen Eindruck machte er auf Sie? 

Arnoldt: Als Frau kann ich überhaupt nicht verstehen, wie man ihm folgen kann. Er trat so auf, wie man ihn sich vorgestellt hat: Überheblich, aggressiv und voller Gossensprache. Es war erschreckend, wie aufgeheizt die Stimmung gegen Clinton und auch gegen die Presse ist.

Stehen die Republikaner bedingungslos hinter ihrem neuen Präsidenten?

Arnoldt: Nein. Senator Mark Scheffel, Fraktionsvorsitzender der Republikaner in Colorado, brachte es auf den Punkt. Er wird Trump zwar wählen, ihm auch helfen, aber er war nichtmal seine dritte Wahl.

 

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