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Das gefällt den Kindern

Maienzug: In strömendem Regen tragen die Kinder die Maien nach Eschwege.

Eschwege. Die Eschweger Schulen begeisterten am Sonntagnachmittag einmal mehr die Johannisfestbesucher mit einem fantasievollen Umzug. „Eschwege, das gefällt mir“, hatten die Veranstalter zum Motto des Festzuges erklärt. Und die Mädchen und Jungen zeigten, womit die Kreisstadt bei ihnen punktet.

Ganz oben auf der Liste steht das Open Flair. Der Werraman gefällt, Kino finden die Kids gut, herrliche Landschaft und schöne Fachwerkgebäude kommen gut an, der Kletterwald rangiert in der Beliebtheitsskala vorn, Sportangebote werden gern angenommen. Und Eschwege punktet mit seiner Weltoffenheit. Die Schulen betonen die Internationalität ihres pädagogischen Ansatzes.

An der Spitze des Umzuges ritten der Herold und die drei Johannisfestreiter. Seit 90 Jahren gibt es die Gruppe; in diesem Jahr ist das Quartett auf der Johannisfestplakette abgebildet. Claus Hartmann, Ulf Abhau, Udo Wenderoth und Carsten Entzeroth sind die Darsteller. Am Samstag wurden sie für langjährige Teilnahme ausgezeichnet. Dietemann und Biedermeiermädchen sowie die politischen Vertreter Eschweges mit ihren Gästen aus den Partnerstädten folgten. Musik- und Spielmannszüge sorgten für den guten Ton.

Noch unmittelbar vor Beginn des Festzuges drohte ein Regenschauer mit ähnlichem Schmuddelwetter wie noch am Samstag, als bereits die Teilnehmer des Maienzuges völlig durchnässt durch Eschwege marschiert waren. Pünktlich zum Beginn des Umzuges gestern wurde es dann aber trocken, und sogar die Sonne begann zeitweise zu scheinen.

Ein „Meer aus Maien und Regenschirmen“ begrüßte Eschweges Bürgermeister Alexander Heppe am Samstagvormittag auf dem Marktplatz in Eschwege. Der Maienzug erreichte pünktlich aber in strömendem Regen den Platz vor dem Rathaus. Die Mädchen und Jungen der Eschweger Schulen stimmten mit dem Bürgermeister, Stadtverordnetenvorsteher Claus Hamp, Stadtverordneten und Stadträten sowie den Gästen aus den Partnerstädten in das Dietemannlied ein. Die größte Maie wurde prämiert, und anschließend brachen die Eschweger mit ihren Gästen in die Stadthalle zum Empfang der Kreisstadt auf. Artikel unten

Von Harald Sagawe

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