Kinder erforschen im Experimental-Workshop die Kraft der erneuerbaren Energie

Und ab geht das Windmobil

Der Wind macht's: Luca Sennhenn, Antonia Salzburger und Hannah Anthor haben im Experimental-Workshop ihre eigenen Windmobile und Windkraftanlagen gebaut. Foto: Salewski

Eschwege. Ob leichte Brise oder stürmischer Orkan: Wind ist Luft, die sich bewegt. Nicht nur das wissen die Jungen und Mädchen, die am Experimental- Workshop der Ferienspiele in Eschwege teilgenommen, jetzt.

Sie haben sogar selbst ausprobiert, wie sich aus der Luftbewegung Energie gewinnen lässt: Von der Essig-Backpulver-Rakete bis hin zum Bau eines eigenen Windmobils reichten die Experimente, die die Kinder zusammen mit Teamerin Petra Wendtland ausprobiert haben. „Es war total spannend“, fand etwa die achtjährige Antonia Salzburger, „wir haben hier keine langweilige Sachen gebastelt, sondern richtig geforscht und dabei auch viel gelernt“ So entwickelten sie alle gemeinsam eine Windkraftanlage, mit der sich auch Lasten heben lassen.

Bei der Gestaltung ihrer Windmobile zeigten die Jungen und Mädchen nicht nur Kreativität, sondern auch Köpfchen. Das gefiel nicht nur Petra Wendtland und Betreuer Alex Sadkhyan. Die Kinder hatten auch Vertreter der Stadt und Kooperationspartner eingeladen. So staunten Jugendpfleger Jörn Engler, Stadtkämmerer Reiner Brill sowie Martin Rohmund und Katja Alsdorf von den Stadtwerken Eschwege, die den Workshop finanziell unterstützt hatten, nicht schlecht, als sie die Ergebnisse sahen.

Bilder vom Workshop

Kinder experimentieren mit Wind

 Auch Max Völke und Christian Heller vom Kreisjugendring, die die Räumlichkeiten ihres Vereins für das Projekt zur Verfügung gestellt hatten, zeigten sich vom Forschergeist beeindruckt. Heute geht es gemeinsam in einen Windpark bei Schenklengsfeld, wo echte Windkraftanlagen genau unter die Lupe genommen werden können.

Von Melanie Salewski

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