Kommentar zur Podiumsdiskussion mit den Bürgermeisterkandidaten: Gelumse drückt alles aus

Von Tobias Stück

Das Wort des Abends prägte Bernhard Gassmann. Als er darüber sprach, wie man die Altstadt zu einem attraktiven Wohnquartier umgestalten könne, war er der Meinung, dass man das „Hinterhof-Gelumse“ neu ordnen müsse. Eine sprachliche Kreation, die einen ähnlich hohen Stellenwert wie das nordhessische „Gemähre“ haben dürfte. Gottseidank waren alle im Saal des Eschwegerischen mächtig und verstanden den Bürgermeisterkandidat.

Gut kam am Dienstagabend das anschließende Forum im Foyer der Stadthalle an, in denen sich die Besucher bei den drei Kandidaten nocheinmal im persönlichen Gespräch informieren konnten. Beim ein oder anderen Bier, das das Stadthallenteam von Melanie Benning fleißig ausschenkte, blieben die Besucher noch gerne zusammen.

Ein besonderes Lob geht an Marcus Stolle und den Arbeitskreis Open Flair. Sie haben nicht nicht nur dafür gesorgt, dass die Technik einwandfrei funktionierte, sondern auch auf- und abgebaut. Die Bühne, die Dekoration, viele hunderte Stühle und noch einiges anderes. Gelumse eben.

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