„Geschenk für Eschwege“

Parlament befürwortet Restaurant, Pfahlhäuser und Wakeboardanlage am Werratalsee

Blick auf den See: Die Eschweger Seeterrassen sind eines der drei Projekte, die private Investoren am Nordufer des Werratalsees in der Nähe der Kreisstadt umsetzen wollen – so soll das Restaurant später mal aussehen. Foto: Archiv

Eschwege. Eschweges Bürgermeister Alexander Heppe sieht in den drei Projekten privater Investoren ein „Geschenk“ für die Kreisstadt.

Am Nordufer des Werratalsees sollen mit Millionenaufwand ein Café-Restaurant für knapp 250 Gäste, ein Resort mit zwölf Pfahlhäusern und eine Wakeboardanlage gebaut werden. Die Stadtverordnetenversammlung stimmte dem Vorhaben am Donnerstagabend zu.„Das ist ein Projekt, das überregionale Anziehungskraft hat“, bewertete CDU-Fraktionsvorsitzender Stefan Schneider die Pläne. Das führe zur Verbesserung des Images Eschweges und des Sees.

Schneider: „Das Risiko für die Stadt ist überschaubar: Wir wagen wenig und können viel gewinnen.“ Für FWG-Fraktionsvorsitzenden Andreas Hölzel basiert das Projekt auf gegenseitigem Vertrauen zwischen Investoren und Stadt. Alexander Feiertag (SPD) beschrieb das Potenzial des Vorhabens: Besucher hätten einen schönen Blick auf den See und die Leuchtberge und könnten am Abend den Sonnenuntergang hinter dem Meißner genießen.

„Das Projekt ist ein Meilenstein und ein ganz wichtiges Projekt“, so Klaus Volkmar (FDP) mit Hinweis auf das strategische Entwicklungsziel Tourismus.

Von Harald Sagawe

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