Geschenke für 112 Kinder

Das Eschweger Unternehmen Flexseal überrascht Bedürftige zu Weihnachten

Weihnachtsüberraschung: Anna-Katharina Schmirler, Sonja Eichenberg, Tessa Poledniczek und Michaela Donath (von links) packen Weihnachtsgeschenke für 112 junge Eschweger. Foto: Sagawe

Eschwege. Soziale Kompetenz ist Teil der Unternehmenskultur. Die Motivation für die Hilfsaktion ist aus dem Wunsch entstanden, etwas für die Menschen zu tun, die Hilfe benötigen. „Wir wollen an die denken, denen es nicht so gut geht“, sagt Flexseal-Geschäftsführer Michael Penalver Giar.

Die Mitarbeiter des Eschweger Unternehmens haben Geld gesammelt, Partner gesucht und 112 Weihnachtsgeschenke für bedürftige Kinder und Jugendliche aus der Kreisstadt gepackt. An Heiligabend werden sich 112 Mädchen und Jungen über die liebevoll und individuell zusammengestellten und in buntes Papier verpackten Päckchen freuen.

Flexseal, ein Tochterunternehmen des US-amerikanischen Cooper-Konzerns, stellt flexible Rohrverbindungen für den Tiefbau her und vertreibt die Produkte von Eschwege aus in weite Teile Europas. Vierzehn Mitarbeiter sind am Firmensitz in der Kreisstadt beschäftigt. Wie schon im vergangenen Jahr haben die Mitarbeiter Geld gesammelt, das Unternehmen hat die Summe auf 1500 Euro verdoppelt.

Die Buchhandlung Heinemann, DM-Drogerie, Edeka und das Eschweger Kino beteiligten sich mit Sachspenden an den Geschenken. In Zusammenarbeit mit der Eschweger Tafel wurden die Adressaten ausgewählt. Die Geschenke werden über die Hilfsorganisation an die Empfänger verteilt, vertraulicher Umgang ist somit gewährleistet.

Und weil in diesem Jahr die angesprochenen Unternehmen spontan mitgemacht haben, will Flexseal im kommenden Jahr noch mehr Eschweger Unternehmen einladen, sich an der Aktion zu beteiligen. Auch Privatpersonen seien als Spender willkommen, so Sonja Eichenberg, die gemeinsam mit ihren Kolleginnen Anna-Katharina Schmirler, Tessa Poledniczek und Michaela Donath seit Wochen Geschenke einkauft und verpackt.

Eschweges Wirtschaftsförderer Wolfgang Conrad hat Unterstützung zugesagt. „Wir bekommen Unternehmen zusammen, die sich beteiligen, da bin ich mir ganz sicher“, sagt er. Spender, die nicht bis nächsten Jahr warten möchten, können sich natürlich auch kurzfristig beteiligen. Allerdings sei auch logistische Unterstützung bei der Umsetzung der Aktion gefragt.

„Es ist wichtig, etwas vor Ort zu tun“, so Michael Penalver Giar. Am Stammsitz des Unternehmens in den USA sei diese Hilfe für notleidende Nachbarn üblich und weit verbreitet.

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