Open Flair: Die heiße Phase beginnt

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Sie sorgen für den reibungslosen Ablauf: Die „Nasen“ sind rund 70 ehrenamtliche Helfer, die das Open Flair vom Aufbau, über die Wasser- und Stromversorgung bis hin zu Catering, Technik und Fahrservice organisieren.

Eschwege. Mit dem Nasentreffen beginnt auch das Open Flair. Zumindest für Geschäftsführer Alexander Feiertag

„Für mich ist das irgendwie immer auch der Startschuss der heißen Phase“, sagte er am Freitagabend, als sich die Verantwortlichen für das Festival im E-Werk trafen. Die „Nasen“ sind nämlich die rund 70 ehrenamtlichen Leiter verschiedener Arbeitsteams, die für den reibungslosen Ablauf der Großveranstaltung sorgen - vom Aufbau, über die Wasser- und Stromversorgung bis hin zu Catering, Technik und Fahrservice müssen die verschiedenen Abläufe nicht nur genau geplant, sondern auch koordiniert werden.

„Das Nasentreffen dient dazu, sich noch einmal ganz genau auszutauschen und festzulegen, wer wann, wie und wo welche Aufgabe übernimmt und in welchen Bereichen auch die Zusammenarbeit notwendig ist“, erklärt Feiertag. Außerdem wird noch einmal an alle wichtigen Regelungen erinnert und auch Neuerungen vorgestellt und diese in die Aufgabenbereiche der Teams zu integrieren. In diesem Jahr wird es zur Entspannung der sanitären Situation auf dem riesigen Camping-Gelände zum ersten Mal etwa 120 Duschen geben. „Das müssen die Verantwortlichen nicht nur wissen, sondern sich auch darum kümmern, dass hier alles läuft - vom Wasser bis zur Sauberkeit“, sagt Feiertag. Auch eine weitere Bändchenschleuse wird es im Camp geben, um die vielen erwarteten Besucher noch effektiver auf das Gelände zu lotsen.

„Wie eine große Familie“

Neben den vielen Dingen, die es für die „Nasen“ während ihres legendären Treffens noch abzusprechen und zu planen gilt, steht hier natürlich immer wieder auch die Wiedersehensfreude im Mittelpunkt: „Es ist einfach toll, alle wieder hier zu haben“, freute sich etwa Martin Müller. Er ist Mitarbeiter beim Fahrservice und hat so über Jahre hinweg in alle Bereiche der Festivalarbeit einen Einblick bekommen. „Viele der Ehrenamtlichen wohnen mittlerweile gar nicht mehr in Eschwege, aber das Festival hält sie alle zusammen, wie in einer großen Familie.“

So gab es vor und nach der Besprechung natürlich viele herzliche Umarmungen und Gespräche, die „Nasen“ können es aber allem noch erwarten, für das Festival wieder alles zu geben und freuen sich auf die Herausforderung: „Natürlich ist es immer wieder ein ganz großer Kraftakt, das Festival reibungslos über die Bühne zu bringen“, so Alexander Feiertag, „es kommen von Jahr zu Jahr immer neue Aufgaben hinzu, anderseits können wir aber auch auf einen großen Erfahrungsschatz und Routine zurückgreifen, die es ihnen auch erlauben, flexibel und schnell zu reagieren. Die ,Nasen' machen das schon.“

Von Melanie Salewski

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