Vereine präsentieren sich den neuen Bürgern der Stadt im E-Werk offen und herzlich

Hier sind alle willkommen

Eschwege. Schon vor der offiziellen Eröffnung war das E-Werk richtig voll: Hunderte Besucher waren gekommen, um das erste Eschweger Neubürgerfest mitzuerleben. Hier bot sich ihnen ein buntes und lebendiges Bild einer intakten Stadtgesellschaft, wie auch Bürgermeister Alexander Heppe in seinem Grußwort zur Eröffnung betonte: „ Es ist faszinierend, wie vielfältig das Vereinsleben in unserer Stadt ist“, sagte er.

Dann stellte er den Neubürgern auch gleich unter Beweis, dass das Oberhaupt ihrer neuen Heimatstadt einen durchaus eigenen Sinn für Humor hat: „Das hier ist der Dietemann“, sagte er augenzwinkernd und zeigte auf den verkleideten Edmund Rohrbeck, „in ein paar Jahren werden Sie auch so aussehen.“ Glücklicherweise schien das keinen so wirklich davon abzuhalten, das vielfältige Angebot nun auch mal persönlich genauer unter die Lupe zu nehmen.

Der 19-jährige Severin Höfer, der eigens für ein Soziales Jahr beim Arbeitskreis Open Flair von Regensburg nach Eschwege gezogen war, staunte über die teilweise sehr aufwendig und liebevoll gestalteten Präsentationstische und die Menschen dahinter: „Alle hier sind wirklich sehr herzlich und nett“, sagte er, „es überrascht mich auch, dass ich hier meine Freizeit genauso abwechslungsreich gestalten könnte wie in Regensburg, nur viel günstiger und gemeinsam mit anderen im Verein.“ Außerdem fand er es auch toll, dass so viele Menschen zu der Veranstaltung gekommen waren: „Hier sind mindestens so viele alteingessene Eschweger wie Neubürger und gerade das macht es auch sehr spannend, hier zu sein“, so Severin Höfer.

In der Tat war das Neubürgerfest wirklich ein großes Fest für die gesamte Stadt, wie auch WR-Chefredakteur Dieter Salzmann während des Nachmittags immer wieder betonte: „Ich freue mich, dass so viele Menschen hier sind und sich informieren und Kontakte knüpfen oder auch intensivieren“, sagte er.

An manchen Ständen ging es wirklich sehr geschäftig zu: Familie Meister etwa interessierte sich besonders dafür, was ihr kleiner Sohnemann so machen könnte. Gerade auch das sportliche Angebot in der Kreisstadt war für viele Neubürger interessant, auch für Jutta Spilker. Sie kommt aus Minden und lebt erst seit zwei Monaten gemeinsam mit ihrem Sohn Vincent in Eschwege: „Ich bin wirklich sehr angetan und überrascht von diesem Fest“, sagte sie, „ich wollte eigentlich nur einen Sportverein suchen, aber jetzt habe ich ganz viele neue Anregungen für meine Freizeitgestaltung bekommen, gerade auch durch das Showprogramm.“ Kulinarisch ging es natürlich traditionell zu: Es gab Bratwurst und Bier.

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