Jacobskreuzkraut: Eine Gefahr für Weidetiere

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Yvonne Simon aus Bischhausen ist besorgt, dass ihr Pferd BT von dem Jakobskreuzkraut, das auf Wiesen und Wegesrändern wächst, fressen könnte. Foto: Seifert

Werra-Meissner. Yvonne Simon aus Bischhausen ist besorgt. Im Werra-Meißner-Kreis tritt vermehrt das Jacobskreuzkraut auf. Schnell kann es passieren, dass ihr Pferd am Wegesrand oder über das Heu von den Wiesen aus der Region die giftige Pflanze zu sich nimmt - mit fatalen Folgen, die bis zum Tod führen können.

Das leuchtend gelbe Jacobskreuzkraut (JKK) bietet zwar einen hübschen Anblick, stellt aber vor allem für Pferde, aber auch für Rinder, Schafe und Ziegen, eine nicht zu unterschätzende Gefahr dar.

In den vergangenen Jahren hat sich eine giftige Pflanze bei uns stark ausgebreitet. Immer häufiger wenden sich besorgte Pferdebesitzer und Landwirte deshalb an ihren Tierarzt oder die Fachbehörden. Es gibt mittlerweile Flächen im Werra-Meißner-Kreis, besonders betroffen sind Wiesen und Wegeränder um Velmeden, Walburg und Witzenhausen, die aufgrund der hohen Dichte der Pflanze nicht mehr betriebswirtschaftlich genutzt werden können.

Von Dr. Michaela Seifert

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