Heppes diesjähriges Werk im Wortlaut

Johannisfest ist eröffnet! Bürgermeister Heppe reimt im Festzelt

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Es ist Johannisfest: Bürgermeister Alexander Heppe hat wieder für seine Eschweger gedichtet und gereimt. 

Eschwege. Nach einem Jahr Wartezeit kann ganz Eschwege aufatmen: Das Johannisfest ist eröffnet und läuft seit dem traditionellen Fest-Gedicht von Bürgermeister Alexander Heppe auch ganz offiziell. 

Bei Festbier vom Fass, Tanz im Festzelt und bester Unterhaltung mit den Pfunds Kerlen haben sich ähnlich wie in den Vorjahren rund 1000 Menschen am Werdchen versammelt. Seit 18 Uhr ist auch der Rummel eröffnet, auf dem an die 80 Aussteller Action und Programm bieten. 

Nicht fehlen darf natürlich das traditionelle Johannisfest-Gedicht, das Bürgermeister Alexander Heppe verfasste und dem begeisterten Publikum vortrug.

Hier das Gedicht im Wortlaut

Herzlich wiIlkommen hier im Zelt, ich grüße die ganze weite Welt! Wir sind heute zum Feiern hier, Johannisfest, das lieben wir!

Vieles ist neu in diesem Jahr, Dienstag wissen wir, ob’s richtig war, ein paar alte Zöpfe abzuschneiden, und neue Wege zu beschreiten.

Das Opening ist nun kostenlos, doch nicht umsonst, es wird famos, wenn die Pfunds Kerle Stimmung machen, und wir singen, tanzen, lachen.

Wer von Euch ist zum ersten Mal, hier im Zelt in diesem Jahr? Meine Empfehlung: Den gesparten Eintritt investieren, in Bratwurst und auch gern in Bieren. Bei Bier, da fällt mir grad noch ein, ein Fassbieranstich soll auch sein! Wie in Bayern gönn’ wir uns den Spaß, und spritzen die Festwirte nass. Denn mit meinen beiden linken Händen, wird der Anstich furchtbar enden.

Ein Kranz will auch gewickelt sein, und stimmt dann nachher mit mir ein, wenn wir beim Girlanden-Aufhängen, das Dietemannlied gemeinsam singen.

Eschwege ist herrlich anzuschauen, kann man da seinen Augen trauen? Fahnen wehen in blau-weiß, die Holzkohlengrills sind glühend heiß, die Schoppen sind erfrischend kalt, Johannisfestlaune bei Jung und Alt.

Festlich geschmückt sind Straßen, Gassen, so wunderschön, man kann’s kaum fassen. Alte Freunde wieder da, Johannisfest ist wunderbar. Ich grüße von der See die Bundespolizei, die BP 26 Eschwege ist mit dabei. Freunde aus St. Mandé, Mühlhausen, Regen, wollen mit uns feiern, welch ein Segen!

Doch der Tender Werra ist nicht hier, sondern im Einsatz auf dem Mittelmeer, Sie retten Leben aus größter Not. Matrosen, Kameraden, wir ziehen den Hut und wünschen Euch ganz viel Glück, bitte kommt gesund zurück!

Bin ich bald fertig? Ja, sofort… nur ein paar Worte noch zum Sport. In großer Runde Fußball schauen, da muss am Samstag man sich trauen, und einfach hier ins Festzelt gehen, um unserer Mannschaft beizustehen. Public Viewing in Hendrichs Hallen, wir jubeln, wenn die Tore fallen. Müller, Özil, Boateng, für Italien wird das richtig eng! Zusammen feiern wir begeistert, uns’ren Weg zum Europameister.

Die Dauergäste wissen’s schon, die letzten Zeilen haben Tradition: Ich will nun nicht alleine sein, drum stimmt jetzt alle mit mir ein, wenn dies Gedicht zum guten Schluss, mit bekannten Zeilen enden muss.

Jetzt folgt des Gedichtes Rest: Eröffnet ist’s Johannisfest!

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