Vier Alkoholisierte verbrachten die Nacht auf dem Revier

Johannisfest: Volle Zellen bei der Polizei

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Eschwege. Ordentlich Arbeit bescherte das Johannisfest am Wochenende der Polizei in Eschwege. Bis auf den letzten Platz seien die Gewahrsamszellen in der Nacht zum Sonntag gefüllt gewesen, teilte Polizeisprecher Jörg Künstler mit.

Mehrfach sei ein 30-Jähriger aus Eschwege vom Sicherheitsdienst des Zeltes verwiesen worden. Nachdem auch ein Platzverweis der Polizei ohne Wirkung geblieben sei, wurde der alkoholisierte und aggressive Mann ins Gewahrsam gebracht. Allerdings habe sich der Mann dagegen heftig zur Wehr gesetzt, so dass er zu Boden gebracht und gefesselt worden sei.

In einer Gewahrsamszelle saß zu diesem Zeitpunkt schon ein 22-Jähriger aus Sontra. Dieser habe gegen 3 Uhr das Krankenhaus aufgesucht und wollte es nicht mehr verlassen. Über die alarmierten Polizeibeamten habe er sich lustig gemacht und angedroht jederzeit wieder in die Klinik einzudringen. Auch bei dem 22-Jährigen habe die Polizei körperliche Gewalt anwenden müssen, um ihn festzusetzen.

Die anderen beiden Zellen waren belegt von einem alkoholisierten 20-Jährigen und einem 35-Jährigen. Die beiden Eschweger hatten den Urin nicht halten können. Während der 35-Jährige ins Festzelt gepinktelt hatte und sich dann gegen einen Verweis gewehrt habe, urinierte der 20-Jährige von der Tränenbrücke in die Werra. Als er gegenüber der Polizei Anstalten machte, über das Geländer zu steigen, sei er in Gewahrsam genommen worden. (clm)

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