Johannisfest: Zwei Tage länger Rummel, und die Eröffnungsgala ist gestrichen

Eschwege. Ganz anders als gewohnt werden die Eschweger im kommenden Jahr in das Johannisfest starten. Die Eröffnungsgala am Donnerstagabend ist gestrichen, dafür wird der Rummelplatz an zwei zusätzlichen Tagen geöffnet sein: Donnerstag und Freitag.

Das Johannisfest soll regionaler werden, dabei nicht an Attraktivität verlieren. „Der Eröffnungstag dieses Heimatfestes bekommt einen regionalen Farbtupfer“, sagt Bürgermeister Alexander Heppe. „Es soll ein bisschen familiärer werden und deutlich erschwinglicher“, so Heppe, „Ziel ist es, ganz auf Eintritt zu verzichten.“ Natürlich werde das traditionelle Bürgermeister-Gedicht nicht fehlen, ein Fassbieranstich sei denkbar. Das müsse aber noch verhandelt werden.

Mit den Schaustellern sollen die zusätzlichen Öffnungszeiten vereinbart werden. „Wir werden einen sehr attraktiven Platz haben“, kündigt der Bürgermeister an. Mehr als 1000 Meter „Schausteller-Front“ bekomme das Publikum angeboten, auf einem Fünftel der Fläche würden neue Attraktionen angeboten. Und die sollen, so Heppe, „hoch, bunt, schnell und aufregend“ sein.

Der Rummelplatz soll Donnerstagabend erstmals geöffnet sein. Gleichzeitig wird es im Festzelt ein Unterhaltungsangebot geben. „Die Eschweger sind aufgerufen, ihre Ideen, Anregungen und Vorschläge einzubringen“, fordert Heppe. Am Freitag wollen die Veranstalter bereits am Nachmittag mit dem Festplatzbetrieb starten. Der soll bis gegen 21 Uhr dauern. Heppe: „Wir wünschen uns einen Familiennachmittag mit ermäßigten Preisen. Das Festzelt und die Biergärten würden allerdings geschlossen bleiben. Familien könnten am Freitag die „große Runde gehen“: über den Rummel in die Innenstadt zum Straßenfest.

Das Johannisfest wird im kommenden Jahr vom 30. Juni bis zum 4. Juli gefeiert.

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