Kneipp-Verein Eschwege präsentiert sein Programm jetzt auf eigener Homepage

Kalt soll das Wasser sein

Im Kreis herum: Kneipp-Gesundheitstrainerin Ortrud Blum aus Witzenhausen (vorn) zeigt den Damen vom Eschweger Kneipp-Verein , wie man die Wassertretanlage richtig und damit gesundheitsfördernd nutzt. Foto: Mayer

Eschwege. Knapp 100 Jahre nach dem Wirken von Sebastian Kneipp in Bad Wörishofen wurde am 11. Oktober 1951 in Eschwege unter Mitwirkung von Ursula Dietrich, ehemalige Inhaberin des Reformhauses und jetzt Ehrenmitglied, der Kneipp-Verein Eschwege gegründet. Es wurden Kneippwaschungen und Güsse demonstriert, Gesundheitsvorträge gehalten, Fahrten zu den Kneipp-Heilmittel-Werken durchgeführt.

Heute haben die Kneippianer 165 Mitglieder, die meisten sind Frauen, der Altersschnitt dürfte gern etwas niedriger sein, sagt Vorsitzende Sigrid Backhaus, will heißen, junge Mitglieder sind herzlich willkommen. Sie erwartet ein Ganzjahresangebot von Vorträgen, Yoga, Gymnastik, Feldenkrais, Theaterfahrten, Wanderungen und vieles mehr. Wasser spielt in der Kneippschen Gesundheitslehre eine große Rolle, weshalb der Verein nicht nur eine unter städtischer Pflege stehende Anlage am Hospitalbrunnen nutzt, sondern sich auch durch Spenden am Aufbau solcher Einrichtungen u. a. in Eltmannshausen und Niederdünzebach beteiligt hat und auch im Sophiengarten und beim Barfußpfad auf dem Meißner mitwirkte.

Auf der neuen eigenen Homepage www.kneippverein-eschwege.de kann man einer Karte alle Wassertretanlagen und Armbadeangebote einsehen und sich über das aktuelle Veranstaltungsangebot des Vereins informieren.

Wie man optimal für die Gesundheit durchs Wasser schreitet, hat Ortrud Blum am Mittwoch in Eschwege erläutert. Nur mit warmen Füßen, Wasser so kalt wie möglich, bis man den Kältereiz spürt, dann raus, Wasser abstreifen und Socken an. Niemals gleichzeitig oder gleich danach ein Armbad nehmen. (hm)

Kommentare